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Göttingen Zwei Angeklagte wegen Wohnungseinbruch vor Gericht
Die Region Göttingen Zwei Angeklagte wegen Wohnungseinbruch vor Gericht
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17:00 30.07.2019
Quelle: dpa
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Göttingen

Die Staatsanwaltschaft wirft den aus Albanien stammenden Angeklagten vor, zwischen November 2018 und Februar 2019 in verschiedenen Ortschaften in Südniedersachsen und anderen Regionen insgesamt 17 Einbrüche und Diebstähle begangen zu haben.

Um zu den jeweiligen Tatorten zu gelangen, hätten sie zwei Autos gestohlen. Bei ihren Einbrüchen hätten sie unter anderem Bargeld, Schmuck, Uhren und elektronische Geräte im Gesamtwert von mehr als 53 000 Euro entwendet. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Angeklagten einen Teil der Beute für sich selbst verwenden und den übrigen Teil zwei gesondert Verfolgten zur weiteren Verwertung überlassen wollten.

Diebestour beginnt in Hamburg

Nach den Erkenntnissen der Ermittler waren die beiden Angeklagten Ende Oktober 2018 gemeinsam aus Albanien ausgereist. Bereits kurz nach ihrer Ankunft in Deutschland hätten sie in Hamburg einen Pkw im Wert von 30 000 Euro entwendet, den sie dann für ihre Weiterfahrt in Richtung Süden benutzt hätten. Nachdem sie laut Anklage zunächst in mehrere Wohnungen und Häuser in der Nordheide eingebrochen waren, setzten sie ihre Diebestour in Südniedersachsen fort. Dort verübten sie diverse Einbrüche in Wohnhäuser in Sudheim, Uslar, Dransfeld, Scheden, Bovenden und Göttingen. Weitere Tatorte waren Witzenhausen und Worbis.

Im Februar nahm die Polizei die beiden Männer fest und setzte so dem Treiben ein Ende. Beide sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Die Angeklagten hatten zuletzt in einem Hotel in Göttingen gewohnt. Bei der Durchsuchung ihrer Zimmer stellte die Polizei 900 beziehungsweise 745 Euro Bargeld sicher.

Geld, Schmuck und eine Flasche Bier

Zum Prozessbeginn wollten die Angeklagten zunächst keine weiteren Angaben machen. Erste Zeugin war eine Frau aus Sudheim, deren Haus im November von Einbrechern heimgesucht worden war. Als sie abends von einer Feier zurückkehrte, habe die Terrassentür offen gestanden, berichtete sie. Die Einbrecher hätten überall Schränke und Schubladen durchwühlt, „alles lag verstreut herum.“ Als Beute hätten sie neben 1000 Euro Bargeld und diversem Schmuck auch eine Flasche Bier mitgenommen, die sie aus dem Kühlschrank entnahmen.

Die weiteren Untersuchungen hätten dann ergeben, dass der oder die Täter offenbar durch ein Kellerfenster ins Haus gelangt seien und dann die Terrassentür von innen geöffnet hätten. Außerdem sei der Bewegungsmelder außer Gefecht gesetzt gewesen. Der Einbruch hat auch andere Spuren hinterlassen: Sie sei danach immer mit einem unguten Gefühl in den Keller gegangen, berichtete die Hausbesitzerin.

Der Prozess wird sich voraussichtlich bis in den Oktober hinziehen. Das Gericht hat insgesamt elf Verhandlungstage angesetzt.

Tipps der Polizei zum Thema Einbruchsschutz gibt es hier.

Von Heidi Niemann

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