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Göttingen Eltern fordern bessere Lern-Bedingungen an Gymnasien
Die Region Göttingen Eltern fordern bessere Lern-Bedingungen an Gymnasien
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19:02 31.12.2015
Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Göttingen/Hannover

Eltern von 62 niedersächsischen Schulen hatten in ihrer Petition an die Landesregierung vor allem bessere Rahmenbedingungen für die Arbeit der Lehrer und den Unterricht an den Gymnasien gefordert. Unterstützt werden sie dabei von Lehrern an 31 Gymnasien. Elternvertreter der Schulen im Raum Göttingen, Northeim und Einbeck sprachen jetzt mit der Göttinger SPD-Abgeordneten und Vizepräsidentin des Landtages, Gabriele Andretta, und der Staatssekretärin im Kultusministerium, Erika Huxhold, über ihre Forderungen. Im Mittelpunkt habe dabei die steigende Arbeitsbelastung der Lehrer durch immer neue administrative Aufgaben gestanden. Eine belastende Mehrarbeit, die auch Andretta und Huxhold bewusst sei, resümierte anschießend Ines Kettler, Elternvertreterin am Felix-Klein-Gymnasium. Vor diesem Hintergrund lasse das Ministerium zurzeit alle außerunterrichtlichen Tätigkeiten von Lehrern erfassen. Die Eltern und Lehrer fordern für Tätigkeiten wie Mediationen, Elterngespräche und organisatorische Aufgaben mehr Anrechnungsstunden für die Lehrer.

Auch für mehr und vom Land finanzierte Sozialarbeiter an Schulen hätten sich die Eltern erneut eingesetzt, so Kettler – und Zuspruch der Staatssekretärin bekommen. Nach ihren Angaben sollen im nächsten Jahr landesweit 267 neue Stellen geschaffen werden, überwiegend an Ganztagsschulen.

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Unzufrieden seien die Elternvertreter mit einem geänderten Landeserlass zu Klassenfahrten. Er sehe zwar grundsätzlich eine Entlastung der Lehrer für diese freiwillige Leistung vor, die Finanzierung sei aber noch immer nicht gesichert. us