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Göttingen Erbsensuppe: Benefiz-Mahlzeit der Tageblatt-Aktion in Göttingen
Die Region Göttingen Erbsensuppe: Benefiz-Mahlzeit der Tageblatt-Aktion in Göttingen
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12:53 18.11.2018
Guten Appetit: Erbsensuppenessen 2017 im „Kauf Park“. Quelle: Archiv (Heller)
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Göttingen

Kalt, trocken und Sonne pur: Die Prognose regt den Appetit an, sagt Andreas Gruber, Manager des „Kauf Park“ – und Gastgeber des Benefiz-Essens zugunsten der Tageblatt-Weihnachtshilfe.

„Die Aktion Keiner soll einsam sein und das Suppenessen sind zwei Dinge, und die werden immer mehr identifiziert. Keiner soll einsam sein ist unser wichtigster Partner im sozialen Bereich“, betont Gruber. Mittags wird er einen Scheck in Höhe von 5000 Euro überreichen.

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Studentenwerk Göttingen liefert die Erbsensuppe

Um 10 Uhr geht’s los. Unter anderen wird Dr. Jörg Magull zur Kelle greifen. Er ist Geschäftsführer des Studentenwerks, dessen Campus-Gastronomie kurz vorher 500 Liter frisch zubereitete Erbsensuppe geliefert hat – und die ist vegan, also fleischlos, und wird von den Köchen genauso zubereitet wie die beim Ausschank am 3. November rund ums Gänseliesel. „Lecker. So lauteten die meisten Kommentare der Gäste vor zwei Wochen“, sagt Steve Saleh von der Öffentlichkeitsarbeit des Studentenwerks. „Viele haben sich gefreut, dass es so etwas gibt, und einige haben sogar nach dem Rezept gefragt.“

Erbsensupper-Genießer, die eine deftige Einlage gewohnt sind, werden übrigens prompt bedient: Die Firma Fleischwaren Wulff liefert Würstchen, der Bäcker Thiele Brötchen – beide sponsern die Aktion; der Preis von vier Euro pro Portion bleibt. Etwa 12oo Portionen gibt es, genug, um „Nachschlag“ mit nach Hause zu nehmen: Gäste, die kein Behältnis mitgebracht haben, erhalten vom „Kauf Park“-Team sogenannte „to-go-Boxen“. Wer möchte, nimmt mit einer Essensmarke an einer Verlosung teil – der Gewinn: zweimal zwei Tickets für das „Feuerwerk der Turnkunst“ am 22. Januar in der Lokhalle.

Band Swinging Amatörs aus Göttingen spielt Swing und Jazz

Zum guten Essen wird im „Kauf Park“ gute Musik serviert. Die Swinging Amatörs sind auf der Mall zu Gast. Für die Hobbymusiker stand „von Anfang an der Benefizgedanke im Vordergrund“, sagt Bassist Friedrich Selter. Die Amatörs sind zwischen „Anfang 30 und Mitte 60 Jahre“ alt – die Stücke, die sie spielen sind älter: zum Beispiel „Mood Indigo“ von Duke Ellington oder „der Evergreen Ice Cream, den Chris Barber berühmt gemacht hat“, so Selter. „Keiner soll einsam sein“ sei eine „segensreiche Aktion, die ganz konkret einzelnen bedürftigen Menschen zugutekommt und ihnen wirkungsvoll hilft. Wenn wir als Swinging Amatörs dazu einen kleinen Beitrag leisten dürfen, freuen wir uns.“

„Eine echte Herzensangelegenheit“: Uwe Graells, Chefredakteur des Göttinger und Eichsfelder Tageblatts

„,Keiner soll einsam sein’ ist für das Tageblatt und unsere Leser eine echte Herzensangelegenheit“,betont Tageblatt-Chefredakteur Uwe Graells. „Wir helfen Menschen, die in Not geraten sind und die dringend Unterstützung benötigen. Unsere Erbsensuppenaktion auf dem Marktplatz, in Duderstadt und im Kauf Park ist zu einer echten Tradition geworden“, so Graells. „Der Dank geht an die vielen Helfer, aber natürlich vor allem an unsere Leser, die mit ihrem Suppenkauf gleichzeitig zum Erfolg von KSES beitragen.“

Info: Verantwortlich für die Koordinierung aller KSES-Events ist die Festfabrik, Veranstaltungsagentur des Göttinger Tageblatts. Das Team kündigt weitere Aktionen an: Anfang Dezember (Termin folgt) die Versteigerung von Filmplakaten; und am Montag, 17. Dezember, spielt das GSO in der Lokhalle für Keiner soll einsam sein.

Von Stefan Kirchhoff