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Göttingen Tafel für die Opfer der beiden Weltkriege
Die Region Göttingen Tafel für die Opfer der beiden Weltkriege
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00:31 27.05.2018
Auf dem Göttinger Stadtfriedhof an der Groner Landstraße gibt es um die 1700 Soldatengräber. Quelle: GLOK
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Göttingen

Die damaligen Geschehnisse wurden von Schülern des neunten Jahrgangs der Geschwister-Scholl-Gesamtschule recherchiert, teilt die Stadtverwaltung weiter mit. Ihnen wurden im Unterricht damit die Geschichte des Nationalsozialismus und der Kriege wie auch die gesellschaftliche und politische Bedeutung des Friedens nahegebracht.

Der Standort der Tafel befindet sich in der zentral gelegenen Grababteilung 46 der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft auf dem Stadtfriedhof an der Kasseler Landstraße. Dort wurden etwa 1700 Opfer des 1. und 2. Weltkriegs bestattet. An der Enthüllung werden die Schüler sowie Vertreter der Schule und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge teilnehmen.

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Tafeln auf mehr als 70 niedersächsischen Friedhöfen

Die Initiative zur Tafel ging vom städtischen Fachdienst Friedhöfe aus, der auch die Finanzierung und Aufstellung übernommen hat. Unterstützt wurde das Projekt vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Dessen niedersächsischer Landesverband hat weitere Geschichts- und Erinnerungstafeln auf mehr als 70 niedersächsischen Friedhöfen zusammen mit Schülern aus den jeweiligen Städten erarbeitet.

Die Enthüllung der Tafel auf dem Göttinger Stadtfriedhof findet statt um 14 Uhr.

Von Matthias Heinzel

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