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Göttingen Badeparadies Eiswiese bekommt eine neue Attraktion
Die Region Göttingen Badeparadies Eiswiese bekommt eine neue Attraktion
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00:22 30.08.2018
Fishpipe für das Erlebnisbad Quelle: R
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Göttingen

Wie eine Mischung aus Hamsterrad und Waschmaschine wirkt das Gerät, das die GoeSF als neue Attraktion für die Besucher des Erlebnisbades hinter dem Bewegungsbad im Außenbereich aufgestellt hat. Eigens für die Fishpipe sei ein eigener Zugang eingerichtet worden. Für die Zeit der Bauarbeiten soll sie als Ersatz für die stillgelegten Rutschen dienen.

Unterschiedliche Geschwindigkeiten

90 Sekunden dauert der Aufenthalt in der Fishpipe, die mit einem Motor betrieben wird. Ins Innere ist etwas Wasser eingelassen. Ein ähnliches Gefühl wie auf einer 500-Meter-Rutsche soll sich bei der Fahrt in der aufgeblasenen Tonne einstellen, sagt Hirt. In unterschiedlichen Geschwindigkeiten kann sich die Trommel drehen. „Je langsamer, desto gefährlicher“, meint Hirt. Dreht sie sich schnell, „dann rutschen sie sofort.“ Bei langsamen Umdrehungen würde der Passagier eher mit nach oben gezogen.

Niemand darf die Fishpipe unkontrolliert benutzen, erklärt Hirt. Ein Aufpasser wacht über den ordnungsgemäßen und vor allem unfallfreien Ablauf. Zusätzlich zum Eintritt entstehen den Badbesuchern keine weiteren Kosten.

Kacheln werden abgeschlagen

Die Arbeiten am Rutschenturm werden von einer Sichtschutzwand verdeckt. Alle Kacheln werden abgeschlagen, das Geländer wird ersetzt – alles während des laufenden Betriebs. Arbeiten, die Lärm verursachen, sollen nachts durchgeführt werden, wenn das Erlebnisbad geschlossen ist – „eine Baustelle, die intensiv betreut werden muss.

Zwischen 150000 und 200000 Euro kostet die Sanierung des Rutschenturms, sagt Hirt. Hinzu kommen etwa zehn Prozent der Bausumme als Miete für die Fishpipe. Zu Buche schlagen darüber hinaus das Aufsichtspersonal und die Stromkosten der Ersatzattraktion.

Keine Betriebspause

Die Sanierung des Turms sei die einzige Arbeit, die in diesem Jahr im Erlebnisbad angegangen würde, erläutert Hirt. Auch auf eine Betriebspause hätten sie mit Blick auf die Arbeiten im Weender Parkbad in diesem Jahr verzichtet. Für das kommende Jahr kündigt er schon jetzt eine deutlich längere Pause als die üblichen etwa zehn Tage an. Auch deutlich mehr Bauarbeiten würden dann anfallen.

Vorher allerdings wird noch ein Jahrestag des Erlebnisbades gefeiert. Vor 20 Jahren war es in Betrieb genommen worden. Das Ereignis wird im September begangen, die Bauarbeiten sollen dann abgeschlossen sein, verspricht Hirt. Das ist für Ende September geplant. In der Woche vom 24. bis zum 30. September planen die Organisatoren einige Geburtstagsüberraschungen, darunter eine lange Sauna-Nacht, vergünstigte Eintrittspreise, eine Poolparty, griechische Spezialitäten, Drachenbootrennen und Meerjungfrauschwimmen.

Von Peter Krüger-Lenz

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