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Göttingen Erster „Fairteiler“ für Lebensmittel in der Nikolaistraße Göttingen
Die Region Göttingen Erster „Fairteiler“ für Lebensmittel in der Nikolaistraße Göttingen
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10:40 25.04.2014
Von Michael Brakemeier
„Fairteiler“: Monika Nack vom Weltladen (hinten), Valerie Schenk und Stephan Monecke vom Verein. Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Die 25 ehrenamtlichen Helfer des Vereins in Göttingen holen für die Initiative „Lebensmittelretten“ regelmäßig Lebensmittel von Supermärkten und kleineren Lebensmittelhändlern ab und stellen diese in dem Regal zur Verfügung.
„Jeder, der will, kann sich hier bedienen“, sagt Valerie Schenk vom Verein.

Die Lebensmittel würden von den Händlern sonst  entsorgt, da sie nicht mehr ganz frisch aussähen, das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen sei oder einfach zu große Mengen vorhanden seien. In Göttingen, so Schenk, bestünden bereits Kooperationen mit dem Naturkostladen in der Burgstraße, dem Bio-Markt im GallusPark und Oliveto. „Mit anderen sind wir im Gespräch“, sagt Schenk. Zudem sei das Regal für alle Menschen zugänglich.

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Hier könne sich jeder etwas abholen oder übrige Lebensmittel hinzustellen. „Fährt man zum Beispiel in den Urlaub und hat noch Lebensmittel, die die Zeit nicht überstehen würden, bringt man sie zum Fairteiler.“ Schenk betont, dass der Verein keineswegs Konkurrenz für die Göttinger Tafel sei.

Der Verein hole nur Waren ab, die „in aller Regel nicht mehr von der Tafel verwendet werden“, weil etwa das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Der Fairteiler ist zu den Öffnungszeiten des Weltladen-Cafés (montags bis freitags 10 bis 18 Uhr und sonnabends 10 bis 16 Uhr) zu erreichen.

Der Verein ist per E-Mail an goettingen@lebensmittelretten.de oder unter  Telefon 01 51 / 42 41 87 45 zu erreichen.