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Göttingen Es bleibt dabei: Keine Häufung von Krebs in Groß Schneen
Die Region Göttingen Es bleibt dabei: Keine Häufung von Krebs in Groß Schneen
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19:28 05.03.2013
Von Jürgen Gückel
Großes Interesse an Aufklärung: Rund 300 Zuhörer folgten den Ausführungen des Experten-Podiums Ende Januar. Quelle: Hinzmann
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Groß Schneen

Dessen Fazit: Es bleibt bei der Ende Januar geäußerten Einschätzung, dass eine höhere Krebshäufigkeit als im Rest des Landes nicht vorliege. Das hat am Dienstag der städtische Pressedienst mitgeteilt.

Demnach haben sich nach der Info-Veranstaltung im Januar noch drei weitere Bewohner des Gebietes gemeldet, die an Krebs erkrankt sind. Die Nachmeldung sei zur epidemiologischen Bewertung ans Landesgesundheitsamt gegangen. Außerdem konnten weitere Verdachtsfälle aufgeklärt werden.

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Es hätte aber mindestens neun zusätzlicher Fälle bedurft, ehe von einer statistisch auffälligen Erhöhung der Krebsrate hätte gesprochen werden können. Insofern sei auf der Basis der nun vervollständigten Fallzahlen keine Änderung der bisherigen Einschätzung zu erwarten. Die Ergebnisse des Abschlussberichts, so wird angekündigt, würden im Internet veröffentlicht.

Dieser Artikel wurde aktualisiert

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Es gibt kein erhöhtes Risiko in Groß Schneen, an Krebs zu erkranken, und es hat dieses auch in den vergangenen 15 Jahren nicht gegeben. Die mit dem Vorwurf konfrontierte Schilderfabrik Grewe OHG ist vom Verdacht, unsachgemäß mit gefährlichem Trichlorethen (auch Trichlorethylen) umgegangen zu sein, entlastet.

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Im Fall der möglicherweise erhöhten Krebshäufigkeit in einem Wohngebiet in Groß Schneen hat die Antwort des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz auf Fragen des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Stefan Wenzel den verdächtigten Betrieb, die Schilderfirma Wilhelm Grewe OHG, entlastet.

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