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Göttingen Es geht um Blickachsen, nicht um Ackerkräuter
Die Region Göttingen Es geht um Blickachsen, nicht um Ackerkräuter
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18:59 23.08.2010
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Stadtbaurat Thomas Dienberg machte bei der Vorstellung der Erweiterungspläne erneut deutlich, dass es derzeit zwar keine „konkreten Pläne“ der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zu einer Erweiterung gibt: „Wenn aber Entscheidungen anstehen, wollen wir der MPG Flächen anbieten können.“

Um der MPG die Möglichkeit zur einer Vergrößerung der bestehenden zwei Institute oder zur Neuansiedlung eines dritten zu geben, müsste die von der MPG bevorzugte Fläche aus dem Landschaftsschutzgebiet genommen werden, der Flächennutzungsplan dementsprechend geändert werden. Das ist nicht unumstritten. Hans-Georg Scherer, Vorsitzender des Umweltausschusses, Nikolausberger und CDU-Politiker, nannte die Fläche entlang der Ulrideshuser Straße ein Filetstück. Im Falle ihrer Bebauung gehe es um Blickachsen von und nach Nikolausberg, die verbaut würden. Es gehe dabei nicht um „irgendwelche Ackerkräuter“. Ulrich Holefleisch (Grüne) und Holger Welskop (CDU), die beide die Wichtigkeit der MPI für Göttingen betonten, warnten, dass es für die MPG bei der Ausweisung von möglichen Bauflächen keine Sonderregelungen geben dürfe. Holefleisch schlug vor, sollte die Fläche aus dem Landschaftsschutz genommen werden, als Ersatz eine westlich des MPI gelegene Fläche in den Landschaftsschutz aufzunehmen.

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Die Position des Göttinger Oberbürgermeisters Wolfgang Meyer (SPD) zu einer möglichen Erweiterung des Geländes der Max-Planck-Institute (MPI) am Fassberg (Tageblatt berichtete) steht fest. „Wir brauchen diese Erweiterung, davon lasse ich mich nicht abbringen“, sagte Meyer am Mittwoch, 11. August, vor rund 80 Bürgern bei einer Info-Veranstaltung der Nikolausberger CDU und FDP.

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Für eine mögliche Erweiterung des Geländes der Max-Planck-Institute am Fassberg will die Stadt Göttingen den Flächennutzungsplan ändern. Im Tageblatt-Gespräch mit Michael Brakemeier hat Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) die Pläne aus Sicht der Stadt dargestellt.

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