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Göttingen „Es ist noch Suppe da!“
Die Region Göttingen „Es ist noch Suppe da!“
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06:17 10.10.2012
Ein Fest für die ganze Familie: Für Kinder gibt es nicht nur zu essen, sondern auch ein eigenes Betreuungsprogramm. Quelle: Heller
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Barterode

Mindestens 15 000, wahrscheinlich 17 000 Besucher sind in den vergangenen drei Tagen in die Auschnippe 1 gekommen, um sich sattzuessen.

Mindestens 15 000, wahrscheinlich 17 000 Besucher sind in den vergangenen drei Tagen in die Auschnippe 1 zum Bihunfest in Barterode gekommen, um sich sattzuessen.

„Auch am Sonnabendnachmittag, als es in Strömen regnete, holten sich einige Besucher unbeeindruckt Nachschlag“, berichten die Gastgeber Thomas und Nicola Loibl. Ganz sicher waren die beiden gestern nicht, ob das Unternehmen die Besucherzahlen von 2010 halten wird. Das Jahr 2011 lief außer Konkurrenz, da das Fest damals über vier Tage lief. Sonntag lachte die Sonne wieder. Mittags war der Andrang gewaltig. Die Schlange zog sich vom Parkplatz quer durch eins der Gelände bis zur Kasse.

Zur starken Resonanz trug der nachmittägliche Auftritt von Sweety Glitter bei, die 2012 ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum feiern. Sie hatten ihre Bühne in der großen Lagerhalle aufgebaut, die 2011 eröffnet worden ist. Das Suppenfest gefiel ihnen sichtlich. Eine Sache  stand bereits gestern fest: „Die Nordhessen haben Südniedersachsen entdeckt“, so Marketingchefin Loibl. Auf dem Parkplatz standen zahlreiche Autos mit Kasseler und Eschweger Kennzeichen.

Auch viele neue Gesichter gab es zu sehen. „Ich bin hier schon oft auf dem Weg zur Weser mit dem Fahrrad vorbeigewesen, aber nun bin ich erstmals beim Bihunfest“, erzählte Sebastian Kuda (39). Er löffelte Erdnusssuppe, ein neues Produkt, dass sich Studenten der Lebensmitteltechnologie im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ausgedacht haben. „Darüber wird zur Zeit auf unserer Facebookseite diskutiert“, berichtet Loibl. Kuda war ganz angetan.Ebenfalls das erste Mal dabei waren Stefan Meier (30) und Kathrin Meier (27), die die Hühnersuppe mit Eierstich und Gemüse empfahlen. Arbeitskollegen hatten den Esebeckern die Veranstaltung ans Herz gelegt. Den scharfen Hot-Pot aß Niko Stankusz (17), der seit vier Jahren zum Bihunfest kommt. Nicht alle trauten sich an das Gericht heran, denn es war wirklich feurig-scharf.

Nasi Goreng ließ sich der Landtagsabgeordnete Ronald Schminke (SPD) schmecken. Auch Bürgermeisterin Dinah Stollwerck-Bauer (CDU) schaut evorbei. Viele Familien waren mit Kindern da. Vier Kindergärtnerinnen sorgten für Betreuung. Und wer nach der sechsten Suppe meinte, Bäume ausreißen zu können, durfte Gewichte stemmen.

Von Michael Caspar

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„Wo seid ihr?“, ruft eine junge Frau in ihr Handy. Sie steht auf einer der riesigen Wiesen, die beim Bihunsuppenfest als Parkplätze genutzt werden. Sie will im Getümmel ihre Freunde treffen. Es ist 12 Uhr mittags, seit zwei Stunden ist der Festplatz geöffnet. Von den Parkplätzen (zehn Männer weisen die Besucher ein) ziehen die Menschen durch die Verkaufshalle Richtung Eingang.

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