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Göttingen Europas härteste Feuerwehrleute im Wettstreit
Die Region Göttingen Europas härteste Feuerwehrleute im Wettstreit
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19:14 18.09.2011
Schwer wie ein Mann: Bei einer Wettkampfdisziplin müssen die Teilnehmer Holzdummys ins Ziel ziehen.
Schwer wie ein Mann: Bei einer Wettkampfdisziplin müssen die Teilnehmer Holzdummys ins Ziel ziehen. Quelle: Vetter
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Hardegsen.

Die härtesten Feuerwehrleute trafen sich am Wochenende zur Europas Challenge in Hardegsen. Etwa 80 Kämpfer – Männer und Frauen aus Deutschland, Österreich und Schweden – stritten um den Sieg bei der Veranstaltung, organisiert von Thomas Ziaja aus Ellierode, gefördert von der Sozial- und Sportstiftung des Landkreises Northeim.

Martin Bienasch ist immer etwas schneller als die anderen und kann seinen Vorsprung beim Setzen des Standrohrs und beim Wassertragen halten. Als erster in seiner Gruppe bringt der Mann aus Oberzwehren schließlich auch den mannschweren hölzernen Dummy ins Ziel.

Mit dem Holzklotz hat Jonas Bringmann vom TFA-Team (Toughest Firefighter Alive) aus Bilshausen seine Mühe. Fast sieht es aus, als müsse der 18-Jährige aufgeben, da bringt er unter anfeuernden Rufen den schweren Stamm doch noch ins Ziel. Und kaum liegt der Kämpfer erschöpft auf der Matte, richten die Helfer die Bahnen für die nächste Runde ein. Vater Sven Bringmann will in vier Jahren nicht nur mit einem, sondern mit drei Söhnen antreten. Dann nämlich wird sein Jüngster 18 Jahre alt und darf sich der Herausforderung stellen.

Steffen Link ist in diesem Jahr zu ersten Mal dabei. Mit seinem Team aus Fritzlar startete er drei Jahre lang in Berlin und nahm an verschiedenen Wettkämpfen mit sportlichen und feuerwehrtechnischen Elementen teil. „Es hat Spaß gemacht“, sagt er nach seinem Lauf. Sein Atem geht noch deutlich schneller. Christian Rathmann verzichtete dieses Mal zuliebe des Feuerwehrnachwuchses auf seinen Start. Der Nachwuchs heißt Paul Thor und ist drei Wochen alt.

Schnellster Feuerwehrmann war wie im Vorjahr Joachim Posanz (M 35) vom TFA-Team Göttingen mit fünf Minuten, 37 Sekunden (5:37:04), gefolgt von seinen Teamkollegen Alexander Mayer (M35, 5:47:67) und Philipp Wendhausen (M 18, 6:05:10).
Weitere Ergebnisse im Internet unter europas-challenge.de.

Von Ute Lawrenz