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Göttingen Fahrt ohne Zweige vorm Gesicht
Die Region Göttingen Fahrt ohne Zweige vorm Gesicht
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20:07 16.12.2012
Von Matthias Heinzel
Quelle: Archiv
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Göttingen

Der wichtigste davon: Die Sicht des Fahrers darf nicht beeinträchtigt sein – egal, ob der Baum auf dem Fahrzeugdach oder im Wageninneren befördert wird. Beim Transport auf dem Dach muss die Spitze des Baumes nach hinten zeigen. So kann der Fahrtwind die Äste nicht beschädigen. Er darf weder seitlich noch vorne über das Fahrzeug hinaus ragen. Wohl aber nach hinten: Ragt er mehr als einen Meter über das Heck hinaus, muss er am Ende mit einer hellroten Fahne (30 mal 30 Zentimeter) gekennzeichnet werden.

Beim Verzurren mit dem Gepäckträger dürfen die Spanngurte nicht um die Äste gespannt werden, sondern müssen direkt um den Stamm geschlungen und gut festgezogen werden. Gummiexpander eignen sich nicht zum Sichern, warnt der Autoclub. Bei großen Bäumen muss auf die zulässige Dachlast und die Belastungsgrenze des Trägersystems geachtet werden.

Informationen dazu gibt es in den Bedienungsanleitungen des Fahrzeugs und des Dachgepäckträgers. Wird der Baum im Innenraum befördert, so muss er ebenfalls gut gesichert werden. Die Sicht des Fahrers nach rechts und links darf nicht eingeschränkt sein.

Frisch geschlagene Nadelbäume verlieren Baumharz. Deshalb empfehlen die ADAC-Experten, den Innenraum vor dem Beladen mit Plastikfolie auszulegen. Lässt sich die Heckklappe nicht mehr vollständig schließen, muss sie mit Spanngurten fixiert werden. Aber Vorsicht: Bei geöffneter Heckklappe können Abgase ins Fahrzeuginnere gelangen, deshalb sollte ein Fenster einen Spalt geöffnet werden. Keinesfalls dürfen Kennzeichen, Beleuchtungseinrichtungen und Blinker verdeckt sein.