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11:09 26.07.2019
Experte für Prävention der Polizei: Marko Otte Quelle: r
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Göttingen

Unter dem Motto „Trickbetrug am Telefon: Hier spricht die Polizei!“ bietet Marko Otte einen Vortrag zum Thema „falsche Polizeibeamte“ an. Otte ist Beauftragter für Kriminalprävention des Präventionsteams der Polizeiinspektion (PI) Göttingen. Beginn ist am Dienstag, 30. Juli, um 18 Uhr, Polizeiinspektion Göttingen, Otto-Hahn-Straße 2.

Zielgruppe: Senioren und Angehörige

Wie die Göttinger Polizei mitteilt, findet der Vortrag bereits zum zweiten Mal statt. „Aus aktuellem Anlass wird darüber hinaus zusätzlich auf das Thema falsche Wasserwerker eingegangen, um auch in diesem Bereich Menschen zu sensibilisieren“, teilt Pressesprecherin Jasmin Kaatz mit. Zielgruppe der Veranstaltung seien nicht nur ältere Menschen, sondern auch deren Angehörige. Denn laut Polizei könne gerade ein Gespräch zwischen Senioren und Ihren Kindern zielführend sein und das Vertrauen untereinander für diese „brisanten Themen“ fördern.

Im vergangenen Jahr, so die Polizei weiter, informierte das Präventionsteam rund 1.000 Senioren, Bankangestellte und Pflegekräfte. Die Nachfrage nach Informationen sei weiter groß. Rund 600 hätten sich bereits informiert.

„Äußerst professionelle Banden“

„Leider sind noch immer sehr viele Menschen der Meinung, dass sie niemals Opfer einer solchen Straftat werden könnten. So wird die drohende Gefahr unterschätzt. Sensibilisierung ist wichtig und ein probates Mittel, um Menschen wirksam zu schützen", sagt Otte. Denn: Bei den Tätern handelt es sich nach polizeilichen Erkenntnissen - gerade bei den falschen Polizeibeamten – um „äußerst professionelle Banden, die aus dem Ausland agieren. So könnten sie wieder Geldsummen erbeuten, die sich im Bereich von mehreren Hunderttausend Euro bewegen. Hinzu komme, dass das Dunkelfeld dieser Taten hoch ist, da sich Opfer häufig aus Scham nicht ihren Angehörigen offenbaren.

Niedersachsenweit erbeuteten solche Täter 2013 etwa 35.000 Euro. Nach Angaben des Landeskriminalamtes Niedersachsen waren es 2018 rund 4.700.000 Euro.

Die Polizei bittet um Anmeldungen unter Telefon 0551/ 491-2306 beim Präventionsteam der Polizei.

Von bib/eb

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