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Göttingen Familienfreundliche Reihenhäuser statt sozialer Geschosswohnungsbau
Die Region Göttingen Familienfreundliche Reihenhäuser statt sozialer Geschosswohnungsbau
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08:00 30.06.2019
Das städtische Grundstück an der Ecke von Rodeweg und Elmweg soll weiterhin – so wie es das derzeitige Planungsrecht vorsieht – einer Reihenhausbebauung vorbehalten sein. Quelle: GOETTINGERTAGEBLATT
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Göttingen

Das städtische Grundstück an der Ecke von Rodeweg und Elmweg soll weiterhin – so wie es das derzeitige Planungsrecht vorsieht – einer Reihenhausbebauung vorbehalten sein. Mit den Stimmen von SPD und Grünen hat der Ortsrat einen Antrag der Göttinger Linken bei Enthaltung der CDU abgelehnt.

Mit dem Antrag sollte der Rat der Stadt Göttingen aufgefordert werden, den Verkauf des Baugrundstücks an einen Investor auszuschließen. Stattdessen sollte die städtische Wohnungsbau vom Rat beauftragt oder es gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften ermöglicht werden, auf der Fläche – etwa in Erbpacht – bezahlbaren Wohnraum zu erstellen, so der Vorschlag der Linken. Dieser, so Bärbel Safieh, gehe in Grone verloren.

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Ortsbürgermeisterin Birgit Sterr (SPD) machte deutlich, dass die SPD keineswegs gegen sozialen Wohnungsbau ist. Das Grundstück an der Ecke von Rodeweg und Elmweg soll aber für eine familienfreundliche Reihenhausbebauung vorbehalten sein. Denn auch dafür gebe es in Grone reichlich Nachfrage, sagte sie und erinnerte an die Gültigkeit des bestehenden Bebauungsplanes. Durch abweichende Planungen sollten Nachbarn, die im Vertrauen auf die Verlässlichkeit des herrschenden Planungsrechts dort gebaut hätten, nicht verärgert werden. Ähnlich argumentierten die Grünen.

Von Michael Brakemeier

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