Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Fehlalarm: Bombe in der Göttinger Innenstadt
Die Region Göttingen Fehlalarm: Bombe in der Göttinger Innenstadt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:06 18.07.2013
Von Matthias Heinzel
Vermeintlicher Bombenfund: Es handelt sich nur um einen Wassertopf einer alten Gasleitung.
Vermeintlicher Bombenfund: Es handelt sich nur um einen Wassertopf einer alten Gasleitung. Quelle: Hinzmann
Anzeige
Göttingen

Gegen 8.15 Uhr legte ein Bauarbeiter mit einem Minibagger in einer Tiefe von etwa 35 Zentimetern ein größeres, rundes Stück Metall frei. Langsam kam ein 65 Zentimeter langer Metallkörper mit einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern zum Vorschein. Bauchef Frank Ahlers verständigte sofort Stadt, Feuerwehr und Polizei. Alles sah nach Fliegerbombe aus, Hospital- und Kurze Straße wurden abgesperrt, der Verkehr staute sich.

20 Minuten danach war der Kampfmittelbeseitigungsdienst vor Ort und legte den Zylinder weiter frei. Um kurz nach 10 Uhr Entwarnung: Am unteren Teil der vermeintlichen Bombe war eine Verbindung zu einer alten, stillgelegten Gasleitung sichtbar. Es handelt sich um einen Kondenswassertopf, mit dem das früher aus Kohle produzierte Stadtgas entfeuchtet wurde.

Wenn es sich um eine ähnliche Fliegerbombe gehandelt hätte wie am 1. Juni 2010 auf dem Schützenplatz, hätte die Stadt ein Problem gehabt. Seit der tödlichen Explosion damals werden die zunehmend instabilen Langzeitzünder-Bomben meist vor Ort gesprengt. Das aber wäre bei der engen Bebauung an der Kurze Straße problematisch geworden.

Dieser Artikel wurde aktualisiert

Aus der Göttinger Innenstadt ist Donnerstagmorgen ein Bombenfund gemeldet worden. Kurz darauf die Entwarnung: Es handelt sich um einen Wassertopf einer alten Gasleitung.