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Göttingen Visuelle Reisen im Hörsaal
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12:00 26.12.2018
Costa Rica ist bekannt für seine vielfältige Natur. Beim Fernwehfestival berichtet Tobias Hauser darüber.
Costa Rica ist bekannt für seine vielfältige Natur. Beim Fernwehfestival berichtet Tobias Hauser darüber. Quelle: Tobias Hauser
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Göttingen

Im Rollstuhl durch Indien, leben mit einer Gepardenfamilie in der Serengeti oder als Rentner auf einem Segelboot von Alaska nach Grönland – die Besucher des Fernwehfestivals 2019 erwartet wieder ein spannendes Programm. Wie schon in den 15 Jahren zuvor werden Globetrotter und Fotografen auch bei der 16. Auflage im Zentralen Hörsaalgebäude am Platz der Göttinger Sieben das Fernweh der Besucher wecken.

Laut Veranstalterangaben sei das Fernwehfestival Göttingen inzwischen das größte Reisevortragsfestival Norddeutschlands. Diesmal findet es am 12. und 13. Januar zum 16. Mal statt. Die Vorträge, Diskussionen und Aktionen rund um das Thema Reisen und Fotografie zögen regelmäßig mehrere tausend Besucher an, sagt Organisator Matthias Hanke vom Verein Lichtblick. Auch für 2019 hätten wieder einige prominente Fotografen und Referenten ihr Kommen zugesagt.

Andreas Pröve macht am Sonnabend, 12. Januar, um 14 Uhr den Auftakt. Rollstuhlfahrer Pröve ist nicht zum ersten mal Referent beim Fernwehfestival in Göttingen. Er unternimmt die abenteuerlichsten Reisen auch in unzugängliche Gebiete. Diesmal berichtet er über seine Reise durch Indien. Es folgt um 17 Uhr ein Vortrag von Tobias Hauser. Dabei geht es unter anderem um die exotische Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren in Costa Rica, wie sie nirgendwo sonst auf der Welt zu finden sei, heißt es in der Ankündigung.

„Gepardenmann“ in Göttingen

Zum Abschluss des ersten Festival-Tages präsentiert Matto Barfuss, auch bekannt als der „Gepardenmann“, um 20 Uhr in „unglaublichen Bildern“ die Geschichte „seiner“ Gepardenfamilie in der Serengeti. Drei Generationen lang lebte Barfuss mit den Geparden. In seinem Vortrag wird es unter anderem um „den Überlebenskampf und die Lebensfreude eines perfekten Katzentages“ gehen.

Der Sonntag beginnt um 11 Uhr mit den Erlegnissen während der Nordwestpassage per Segelboot. Heide und Erich Wilts sind seit über 30 Jahren mit dem Segelboot in den entlegensten Ecken der Welt unterwegs. Im Sommer 2017 versuchten die beiden 75-jährigen die legendäre Passage von Alaska nach Grönland zu durchqueren. Erst wenigen Dutzend Schiffen vor ihnen sei das gelungen – und die meisten waren größer als ihr Segelboot, heißt es in der Ankündigung.

Tobias Hauser aus Freiburg gilt als einer der besten Kenner der Insel Kuba. Am Sonntag, 13. Januar, um 14 Uhr berichtet er, wie sich das Leben dort gerade verändert. Am Sonntagvormittag ist außerdem ein dreistündiger Foto-Workshop mit dem Fotografen geplant. Um 17 Uhr zeigt der Holländer Guus Reinartz Eindrücke aus verschiedenen Städten der Toskana. Den Abschluss am zweiten Festivaltag bildet um 19.30 Uhr ein Vortrag über Tibet. York Hovest beschreibt den Besuchern seine Eindrücke einer wilden, unbändigen Natur und von den heiligen Klöstern.

Ergänzt wird das Hauptprogramm durch Sonderveranstaltungen in den kleinen Hörsälen. Dabei bietet sich nach den Vorträgen die Gelegenheit zu Fragen und zum Erfahrungsaustausch. Am Sonnabend gibt es beispielsweise noch einen Vortrag über die Arktis und den Reisebericht Nordkap-Kapstadt per Bahn. Die Vorträge über die Kanalinseln und Deutschland per Rad runden das Proramm am Sonntag ab.

Eintrittskarten im Vorverkauf

Eintrittskarten gibt es für die Hauptvorträge (Einzel- und Tageskarten) im Vorverkauf bei der Buchhandlung Vaternahm, in den Tageblatt-Geschäftsstellen Göttingen (Weender Straße 44) und Duderstadt (Marktstraße 9), der Tourist-Info Göttingen im Alten Rathaus und unter tickets.goettinger-tageblatt.de. Kostenlos sind die Sondervorträge über die humanitäre Hilfe und „Als Frau alleine reisen“. Weitere Infos gibt es unter fernwehfestival.de.

Von Britta Eichner-Ramm