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Göttingen Festumzug der Göttinger Schützen
Die Region Göttingen Festumzug der Göttinger Schützen
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19:04 27.07.2014
Fröhliches Fest und Marsch mit Musik: Karsten Rettberg, Vorstandsmitglied und Festausschuss der 63-er-Schützen vor dem Alten Rathaus. Quelle: Heller
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Göttingen

Auffällig: Die Diana-Damen diesmal ganz am Ende.

Da sei es zwar lustiger, so spotteten einige der Rotwesten, zeige aber auch, dass die Dianas diesmal nicht ganz treffsicher waren. Ganz anders der SV Geismar von 1884, der 2014 bald nach den Königs-Cabriolets, Schützenherren, Schafferamt und Verbandsvorständen marschieren durfte.

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Die Geismaraner stellten zwei Drittel des ganzen Königshauses, allen voran die neue Königin Brigitta Wagener-Brandt, die nach 2011 schon zum zweiten Mal Majestät der Bürger-Schützen-Gesellschaft wurde.

König Fritz Schramm

Bei den Schützen indes schaffte es ein Niedersachse, König Fritz Schramm, so dass auch dieser Verein weit vorn marschierte. Das Niedersachsenlied erklang folglich am Markt, wo sich traditionell die meisten Zuschauer versammeln, also schon früh, und die Niedersachsen schwenkten dazu die Hüte.

Ein eigenes Cabrio hatte Volkskönigin Maria Samoil, die diesmal treffsicherste Nicht-Schützen war. Und auch ganz vorn: die Marine-Kameradschaft, die nach ihrem großen Shanty-Chor-Treffen trotzdem zahlreich die Feier belebte.

Mit dem Durchmarsch der Schützen bog das viertägige Fest dann schon auf die Zielgerade. Sonntagnachmittag noch fleißige Hilfe beim Konsumieren der 400 Liter Freibier, die die Schützenkönige beim Pfeilwerfen von der Brauerei gewonnen haben. Heute ab 10 Uhr dann nur noch das Schützenfrühstück, für viele Göttinger freilich der eigentliche Höhepunkt des Festes mit deftigem Frühstück und mutmaßlich ebenso deftigen Politiker-Ansprachen.

Rüdiger Fus, der Oberschießmeister, marschierte wie immer voran, als mehrere hundert Schützen, Spielleute und Gäste am Sonntagnachmittag an tausenden Göttingern vorbei zu klingendem Spiel durch die Stadt marschierten. © Heller
Tanzabend im Schützenzelt: viele graue und grüne Joppen überwiegend ergrauter Schützen, zwischendrin eine Reihe roter Dianen, vorn mühen sich die Eisenbrecher, das Eis zu brechen, hinten stehen ganze Reihen Stühle leer. © Heller
Das ging schon gut los: Genau 333 Schützenschwestern, -brüder und Spielleute waren angetreten, als am Freitag um 19.15 Uhr das 622. Göttinger Schützenfest eröffnet wurde. © Theodoro da Silva