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Göttingen So nass war der Kirmesumzug
Die Region Göttingen So nass war der Kirmesumzug
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10:22 24.09.2018
Die Feuerwehr beim Festumzug. Quelle: Peter Krüger-Lenz
Elliehausen

Um 14 Uhr sollte sich der Zug in Bewegung setzen, viele Teilnehmer hatten sich schon weit vor der Zeit aufgestellt. Beim Start dann waren viele schon arg durchnässt. Trommler mussten immer wieder Pfützen von ihren Instrumenten abgießen, in die Pfeifen der Dudelsäcke der Gruppe Pipes & Drums aus Dransfeld sickerten die Regentropfen. Als der Tross sich schließlich in Bewegung setzte, lief ein junger Gast in der ersten Reihe mit: das Gänseliesel. Gut beschirmt, mit der Gans im Arm lief sie voran, eine ihrer letzten Amtshandlungen. Denn beim Gänselieselfest wird am kommenden Wochenende ihre Nachfolgerin gewählt.

Schwierig war es, trotz der äußeren Umstände die Laune zu halten. Den allermeisten gelang das allerdings. Mit dem Liesel an der Spitze lief die Fahnenträgerin des Sportvereins Gelb-Weiß 1920 Elliehausen. Sein siebzigjähriges Bestehen feierte der Theaterclub Gasparone erstmals im Landgasthaus Fricke in Lenglern, weil das Stammlokal in Elliehausen in diesem Jahr endgültig seine Pforten geschlossen hat.

der Junggesellenverein JGV hatte sich eine auf einem Anhänger ein Raumschiff gebaut. Mit der Enterprise fühlten sie sich „galaktisch geil“ und völlig abgehoben. Gemütlich ging es zu auf dem Planwagen des Kegelclubs, den es bereits seit 115 Jahren gibt, wie ein Transparent verriet.

Die Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr hatten sich den Gluthitze der vergangenen Wochen als Thema für ihren Festwagen vorgenommen – und waren prompt im Regenloch gelandet. Mehr Kinder forderte der Wagen mit Schneewittchen und den sieben Zwergen, und die Besatzung eines weiteren Gefährts hatte auf einem Banner gereimte: „Das kleine Dorfgemeinschaftshaus kann man seh’n, lasst das große entstehen.“ „Die Hollandfahrer“ feierten ihr Jubiläumsbier aus dem Gewächshaus.

Durchsichtige Regencapes hatten sich die „wilden Reiter Elliehausen“ übergezogen. Ihre Kleider sollten zu sehen sein, denn deren Motto war die Flowerpower-Zeit Ende der 1960er-Jahre. Ihre Blumenkleider wollten sie zeigen. Ihren beiden Pferden hatten sie Peace-Zeichen aufs Fell gemalt. Und weil ihre Halle nicht mehr zur Verfügung steht, wollen einige sportliche Damen eben im Bett bleiben – und hatten sich Schlafgelegenheiten zum Umhängen gebastelt.

Von Peter Krüger-Lenz

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