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Göttingen Feuerwehr Friedland: Spezialfahrzeug für Heidkopftunnel
Die Region Göttingen Feuerwehr Friedland: Spezialfahrzeug für Heidkopftunnel
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20:16 01.08.2013
Von Jürgen Gückel
Großer Bahnhof für großes Feuerwehrauto: Der Innenminister überbringt das Spezialfahrzeug für die Tunnelsicherheit. Quelle: Vetter
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Friedland

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) übergab das teure Stück persönlich. Schließlich hat das Land das 210 000 Euro teure Feuerwehrauto bezahlt und weitere 70 000 Euro für zusätzliche Spezialausrüstung gegeben. Der Brandschutz, auch der auf Straßen, ist zwar Aufgabe der Kommunen.

Doch konnte, das hatte vor gut einem Jahr auch Pistorius‘ Vorgänger Uwe Schünemann (CDU) eingesehen, die hohe Investition für ein Spezialfahrzeug nicht einer kleinen Gemeinde allein aufgebürdet werden, nachdem der 2006 eröffnete Tunnel auch für Gefahrgut geöffnet worden war. Eine Großübung mit den Gemeinde- und den Landkreiswehren hatte offenbart, dass die Feuerwehren ohne vor Ort stationiertes Gerät im Ernstfall keine Chance haben.

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Schlussfolgerung aus Übung gezogen

Es sei die „richtige Schlussfolgerung aus der Übung gezogen“ worden, sagte der Minister. Die Friedländer Wehr hatte sofort, aber leihweise, ein Spezialgerät aus Celle erhalten, das sie jetzt zurückgeben konnte. Gemeinde und Feuerwehr, vor allem Gerätewart Frank Rammenzweig, hatten sich sodann intensiv über die Bestückung des neuen Tanklöschfahrzeuges informiert.

Jetzt wurde es ausgeliefert. Es fasst 3000 Liter Wasser und 250 Liter Schaum, löscht mit einer 70 Meter weit werfenden Löschkanone und einem separat arbeitenden Löschmonitor. Es verfügt über Lichtmast, Druckbelüfter und Pumpentechnik auf neuestem technischem Stand. Und vor allem, weil zeitsparend: Vier Feuerwehrleute können noch während der Anfahrt in ihre Atemschutzanzüge schlüpfen, und sind sofort einsatzbereit.

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