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Göttingen Fledermaus-Umsiedlung lockt Luxemburger an
Die Region Göttingen Fledermaus-Umsiedlung lockt Luxemburger an
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14:12 30.05.2017
Von Matthias Heinzel
Göttingen hat bereits Erfolgreich geschützte Fledermäuse umgesiedelt und hilft jetzt anderen Gemeinden. Quelle: dpa
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Göttingen

Die Stadt Clervaux mit 1500 Einwohnern im Norden Luxemburgs beherbergt eine Kolonie des „Großen Mausohrs“ in einem Gemeindegebäude, teilt die Göttinger Stadtverwaltung mit. Die auch im Großherzogtum angestrebte Umsiedlung der Fledermaus-Population in ein Ersatzgebäude mit entsprechend ausgebautem Dachstuhl und akustischer Anlockung ist in Göttingen am Maschmühlenweg gelungen.

Aus Clervaux kommen die Gemeindesekretärin Danielle Schroeder und die Beigeordneten Aline Schroeder-Kreis und Romain Braquet sowie drei Mitarbeiter der kommunalen und der staatlichen Umwelt- und Naturverwaltung. Am Mittwoch, 31. Mai, stellen die Leiterin des Fachbereichs Stadtgrün und Umwelt, Gudrun Friedrich-Braun, und der von der Stadt beauftragte Gutachter Karl Kugelschafter 10 Uhr im Neuen Rathaus Einzelheiten des Göttinger Projekts vor. Gegen 12.30 Uhr geht es zu dem im Zusammenhang mit einem Häuserabriss im Maschmühlenweg entstandenen Ersatzbau.
Konflikte zwischen Grundstücksentwicklungen und Artenschutz sind lösbar, erläutert die Stadtverwaltung das Göttinger Fazit für das Artenschutzprojekt. Die  Fledermäuse haben das Ersatzquartier, das als Geräteschuppen durch die Göttinger Sport und Freizeit GmbH genutzt wird, angenommen. Das Monitoring wird seit 2010 fortgeführt. Die Population ist stabil.