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Göttingen Forderung nach Blitzer an Knochenmühlen-Kreuzung
Die Region Göttingen Forderung nach Blitzer an Knochenmühlen-Kreuzung
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12:00 15.05.2019
Ortsrat Herberhausen fordert Blitzanlage an der Kreuzung Knochenmühle: Stadteinwärts steht bereits eine an der Tegut-Kreuzung in Weende. Quelle: Hinzmann
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Herberhausen

Eine Blitzanlage an der Ampelkreuzung Knochenmühle und Tempo 30 auf dem Hohlweg in Richtung Hoffmannshof hat der Ortsrat Herberhausen am Dienstag im Bürgerhaus gefordert.

Vor tödlichen Unfällen an der Ampelkreuzung Knochenmühle hat Herberhausens Ortsbürgermeisterin Ingrid Möhring (SPD) gewarnt. „Gestresste Autofahrer“ kämen auf der Bundesstraße 27 mit überhöhter Geschwindigkeit den Roringer Berg herunter und führen oft bei Rot über die Ampel. Drei Herberhäuser hätten ihr in diesem Jahr unabhängig voneinander berichtet, dass sie beim Abbiegen Richtung Göttingen geschnitten worden seien. Ähnliches passiere auch Autofahrern, die auf der gegenüber liegenden Seite vom Katzenhaus kämen, hieß es während der Diskussion. Der Ortsrat forderte die Stadt einstimmig auf, an der Kreuzung eine Blitzanlage für Rotfahrer und Temposünder aufzustellen.

Wo wird aktuell geblitzt? Einen Überblick finden Sie hier.

Einhellige Zustimmung fand auch Möhrings Forderung nach Tempo 30 auf dem Hohlweg Richtung Hoffmannshof. Autofahrer, die von Göttingen kämen, würden kurz vor der Ampelkreuzung an der B27 noch einmal aufs Gas treten, um bei Grün herüberzukommen. Insbesondere in den Nachstunden reiße das Anwohner regelmäßig aus dem Schlaf, berichteten Betroffene während der Sitzung. Ohnehin sei der Verkehrslärm auf der B27 mit den Jahren immer schlimmer geworden. Selbst eine Doppelverglasung der Fenster helfe kaum.

Abstand zu Radfahrern wahren

Unzufrieden zeigte sich der Ortsrat mit einer Antwort der Verwaltung. Die Herberhäuser hatten an der Herzberger Landstraße, die sich von Göttingen kommend in Serpentinen herunter zur Knochenmühle windet, Schilder gefordert. Sie sollen Autofahrer auf das Einhalten eines Sicherheitsabstands zu Radfahrern von mindestens anderthalb Metern hinweisen. Darum hatte der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club den Ortsrat gebeten. Die Stadt lehnte das nun mit dem Hinweis ab, dass nach Einschätzung der Polizei der so entstehende „Schilderwald“ Autofahrer nur ablenke. Die Stadt schlägt stattdessen eine Infokampagne vor. Die geforderten Schilder seien von der Polizei selbst entworfen worden, hielt Ratsherr Volker Grothey (SPD) dagegen. Er will das Thema nun im Rat der Stadt erneut aufgreifen.

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