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Göttingen Formel-Eins-Feeling auf roten Flitzern
Die Region Göttingen Formel-Eins-Feeling auf roten Flitzern
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17:49 23.08.2011
Von Ulrich Schubert
Konzentrieren, Gas geben, Füße hoch: Acht Schikanen müssen die Rennfahrer auf ihren Bobby-Cars meistern.
Konzentrieren, Gas geben, Füße hoch: Acht Schikanen müssen die Rennfahrer auf ihren Bobby-Cars meistern. Quelle: Heller
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Grone

Vater Ronny gibt letzte Tipps: „Immer Gas geben, sparsam bremsen.“ Das Startsignal der selbst gebauten Laseranlage mit Zwischenzeit-Messung ertönt, Larissa tritt an, und dann umkurvt sie ganz souverän die acht Schikanen aus Strohballen. Nur unmittelbar vor den Engpässen, Zwangskurven und Schlenkern bremst sie kurz ab und kommt heil durchs Ziel. Viele andere Rennfahrer bleiben an den Strohballen hängen oder drehen sich auf nasser Fahrbahn. Die meisten sitzen senkrecht mit gestreckten Beinen auf dem Flitzer, Raser rauschen fast liegend ins Ziel.

65 Fahrer wagen sich mit kleinen Flitzern in vier Altersklassen auf die 420 Meter lange und steil abfallende Rennstrecke. Zum fünften Mal veranstaltet der Groner Schützenverein das Bobby-Car-Rennen am Vereinshaus. Nur original Bobby-Cars sind erlaubt, für lange Beine darf lediglich die Lenkstange verlängert werden. Das Wetter macht Rennfahrern und Rennleitung am Sonnabend zu schaffen – Regen führt immer wieder zu Rennstopps. Der Schnellste schafft den Parcour trotzdem in 57,19 Sekunden (Sascha Hübenthal), die meisten brauchen mindestens 70. Die Sieger: Kinderklasse drei bis sieben Jahre – Ben Herwig; Kinderklasse acht bis elf – Devin-Luca Cyrenius; Jugendklasse zwölf bis 17 – Niclas Cerenius; offene Klasse ab 18 – Sascha Hübenthal.