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Göttingen Fotokalender „Göttingen in neuem Licht“ erscheint in zweiter Auflage
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Fotokalender „Göttingen in neuem Licht“ erscheint in zweiter Auflage

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12:00 13.12.2020
Auf dem Juni-Blatt des Kalenders ist der Bismarckstein zu sehen.
Auf dem Juni-Blatt des Kalenders ist der Bismarckstein zu sehen. Quelle: R
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Göttingen

Der zurzeit ausverkaufte Fotokalender 2021 „Göttingen in neuem Licht“ erscheint am Freitag, 18. Dezember, in zweiter Auflage und soll „spätestens“ ab Sonnabend in den Göttinger Buchhandlungen erhältlich sein, teilen die Fotografen Karsten Knigge und sein Sohn Findus Hirt mit. Der Kalender könne auch online bestellt werden.

Buchhändler hätten ihnen gesagt, dass sie sich „nicht an eine vergleichbare Nachfrage nach einem Wandkalender erinnern“ könnten, heißt es in der Mitteilung der Fotografen. Die lokalen soloselbstständigen Kulturschaffenden könnten sich freuen, da der Verein „KUNST“ 50 Prozent des Erlösgewinns als „Coronaunterstützung“ ausschütten werde.

Knigge und Hirt haben Göttinger Orte in Szene gesetzt

Knigge (54) und Hirt (14) haben bekannte Göttinger Orte nicht nur abgelichtet, sondern auf 13 Bildern im A3-Format in Szene gesetzt – mit „Lichtskulpturen und Lichtmalereien“, wie sie sagen. Diese Lightpaintings seien zumeist in den Wochen des Lockdowns im Frühjahr entstanden. Das Duo hätte in dieser Zeit „ideale Bedingungen“ genutzt, heißt es in der Mitteilung: Die Stadt sei „menschenleer“ gewesen, die Aufnahmen, die oft minutenlange Belichtungszeiten erfordert hätten, seien nicht durch Passanten oder vorbeifahrende Fahrzeuge gestört worden.

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Auf den Monatsblättern des Kalenders sind unter anderem das Alte Rathaus, die Aula am Wilhelmsplatz oder das Deutsche Theater zu sehen – plus einige weniger prominente Orte wie die Leineaue oder die Diemardener Warte. Auf der Rückseite des Kalenders erklären sie kurz die verwendeten Lightpainting-Techniken und -Tools.

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Auf der Webseite des Künstlerduos könne der Kalender ab sofort vorbestellt werden. Der Kalender im A3-Format kostet 19,50 Euro. Den Gewinn wollen Knigge und Hirt teilen: Die Hälfte komme soloselbstständigen Künstlern in der Region zugute, betonen sie. Dieses Geld überweist das Duo an den Verein „Kultur unterstützt Stadt Göttingen“ („KUNST“), der eine Spendenaktion initiiert hat, mit der Kunst- und Kulturschaffende während der Pandemie unterstützt werden sollen.

Von Stefan Kirchhoff