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Göttingen Freibadfeste in Weende und Dransfeld: Arschbomben und Feuerwerk
Die Region Göttingen Freibadfeste in Weende und Dransfeld: Arschbomben und Feuerwerk
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17:51 11.08.2013
Von Britta Eichner-Ramm
Wer schafft die höchste Gischt-Fontäne: Patrik Seeger landet beim Arschbomben-Contest auf Rang Drei. Quelle: Heller
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Weende/Dransfeld/Dahlenrode

Dennoch, geboten wurde bis in den späten Abend reichlich: Trommeln, Styling, Massage, Zauberei, Bauchtanz, Kletterwand und Schnuppertauchen, Wettbewerbe für Kinder (Zielschießen, Sackhüpfen und einiges mehr), Turmspringvorführungen und Live-Musik. Schon traditionell ist der Arschbomben-Contest, bei dem in diesem Jahr 26 Springer im Alter von neun bis 29 Jahren um Ruhm und Ehre antraten. Sie versuchten, die Jury mit einer möglichst hohen Gischt-Fontäne zu beeindrucken. Am Ende siegte Lars Rehbein mit einem Punkt Vorsprung vor Laurenz Rouenhoff und Patrik Seeger. Darüber hinaus gewann Linus Voss bei der Prämierung der kostümierten Springer.

Sieger im Rutsch-Wettbewerb

Sieger im Rutsch-Wettbewerb wurden am Sonnabend im Dransfelder Freibad gekürt. Gewertet wurde in zwei Altersklassen. Bei den Sechs- bis Zehnjährigen lagen Torben, Luis und Lea vorn, und bei den Elf- bis 16-Jährigen siegte Kevin vor Lea und Melissa. Beim Freibadfest im Dransfelder Erlebnisbad gab es ebenfalls allerlei Angebote, die für Kurzweil sorgten. So lockte eine Tombola, die DLRG-Ortsgruppe Adelebsen/Dransfeld bot eine Rettungsübung dar, und die Jugendfeuerwehr Dransfeld verschönerte manchen Oberarm mit einem „JF“-Tattoo. Am Abend spendierte Campingplatz-Betreiber Bernd Lesser ein Höhenfeuerwerk.

Einen Arschbomben-Contest und viele weitere Aktionen gab es bei den Freibadfesten in Weende und Dransfeld. © Heller

Während die neue, 18 500 Euro teure Solarthermie-Anlage im Dransfelder Freibad, die am Sonnabend offiziell vom Förderverein an die Samtgemeinde Dransfeld übergeben wurde, reichlich Sonnenstrahlen einfing, überschatteten immer wieder graue Wolken das Freibadfest in Dahlenrode. Dennoch nutzten die Gäste dort am Sonntag die Gelegenheit zum Baden und Feiern.

Freibäder schneiden in punkto Eintrittspreise gut ab

Die Freibäder in der Region lohnen übrigens nicht nur bei Festen und Feiern einen Besuch. Immerhin schneiden sie in punkto Eintrittspreise durchaus gut ab. Das Online-Reiseportal ab-in-den-urlaub.de hat jetzt Ergebnisse einer Studie vorgelegt, in der Eintrittspreise von 329 Freibädern in 115 deutschen Städten verglichen wurden. Am preiswertesten kann man etwa im Städtchen Neunkirchen an der Saar ins Wasser hüpfen. Ein Erwachsener zahlt hier 2,27 Euro, für Kinder werden 1,37 Euro verlangt. Teuerstes Pflaster ist im bundesweiten Vergleich Speyer mit Ticket-Preisen von sechs (Erwachsene) und vier (Kinder) Euro.

Die Göttinger Bäder liegen laut Studie im „günstigen“ Bereich mit drei und 1,80 Euro. Zum Vergleich: Kassel liegt im „normalen“ Mittelfeld mit 3,38 und 3,17 Euro, Hannover ist mit 2,50 und 1,50 Euro „günstig“.

Nicht in der Freibad-Studie aufgeführt sind etwa Rosdorf (2,70 und 1,70 Euro), Dransfeld (drei und 1,70 Euro) oder Hardegsen (drei und ein Euro), die allesamt in die Kategorie „günstig“ fallen würden.

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Rekord beim zusammengelegten Freibad- und Thiefest. Rund 4000 Besucher kamen am Sonnabend den ganzen Tag über ins Weender Freibad, um Arschgranatenkontest, Wettrutschen, diverse Musikbeiträge und vieles mehr zu erleben – oder sich einfach nur abzukühlen. „Das hatten wir schon seit Jahren nicht mehr“, sagte Schwimmmeister Horst Albrecht.

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