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Göttingen Fritz Güntzler fürchtet Schließung der Adelebser Schwimmhalle
Die Region Göttingen Fritz Güntzler fürchtet Schließung der Adelebser Schwimmhalle
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19:08 24.02.2015
Von Jörn Barke
Quelle: Archivfoto
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Adelebsen

Die sanierungsbedürftige Sportstätte ist am Sonntag nach einwöchigen Reparaturarbeiten wieder geöffnet worden. Laut Landkreis-Sprecher Ulrich Lottmann musste in eine Chlor-Dosierpumpe ausgetauscht werden. Güntzler weist darauf hin, dass die Halle von vielen Schwimmern genutzt werde. Auch die Ortsgruppe Adelebsen-Dransfeld der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) nutze die Halle intensiv und biete Schwimmkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Die Arbeit der DLRG sei besonders wertvoll. „Jedes Jahr ertrinken 400 Menschen in Deutschland – fast die Hälfte davon sind Kinder“, erklärt Güntzler, der stellvertretendes Mitglied im Sportausschuss des Deutschen Bundestages ist. Alarmierend sei, dass immer weniger Kinder Schwimmen lernten beziehungsweise nicht richtig Schwimmen könnten. „Aus dieser Erkenntnis müssen die richtigen Konsequenzen gezogen werden“, fordert Güntzler. 

Der CDU-Politiker kritisiert in diesem Zusammenhang auf den Haushaltsplan 2015 des Landkreises Göttingen. Hier seien notwendige Investitionen, insbesondere für Maßnahmen zur Instandsetzung des Hubbodens sowie zur notwendigen energetischen Sanierung nicht eingeplant. Die rot-grüne Kreistagsmehrheit habe einen entsprechenden Antrag der CDU/FDP-Gruppe auf einen Haushaltstitel für die Schwimmhalle in Adelebsen abgelehnt. „Die Mittel sind in die Investitionsplanung für das Jahr 2017 und damit auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben“, glaubt Güntzler.

Bis dahin sei der Landkreis fusioniert. Der CDU-Politiker befürchtet, dass dann aufgrund der Fusionskosten kein Geld mehr für Sportstättenförderung zur Verfügung stehe. „Ohne ein Konzept zur nachhaltigen Nutzung der Sportstätten im Landkreis Göttingen, droht nicht nur der Schwimmhalle in Adelebsen langfristig die Schließung“, so Güntzler.