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Göttingen Fronleichnamsprozession durch das Ostviertel
Die Region Göttingen Fronleichnamsprozession durch das Ostviertel
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00:17 29.05.2016
Von Katrin Westphal
Kinder zur Barmherzigkeit.
Kinder zur Barmherzigkeit. Quelle: Heller
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Göttingen

Weihrauch und Glockenläuten, Blumen und Kirchenlieder begleiteten die Prozession. In einer Monstranz trug ein Priester den Leib Christi, symbolisch in Gestalt einer Hostie, durch die Straßen. Denn die Katholiken feierten die bleibende Gegenwart Jesu Christi in Gestalt des für das Abendmahl gewandelten Brotes.

Pause am Eichendorffplatz

Der Tag begann mit einen Festgottesdienst in der St.-Paulus-Kirche. Dort startete die Fronleichnamsprozession, die anschließend über die Wilhelm-Weber-Straße und den Düstere-Eichen-Weg führte. Eine Pause mit Gottesdienst gab es am Eichendorffplatz.

© Peter Heller

Dort sprach Superintendent Friedrich Selter vom evangelisch-lutherischen Kirchenkreis über Barmherzigkeit. Selter rief zur Hilfe auf: „Wer Begegnungen zu Fremden wagt, erlebt am Ende doch persönliche Bereicherung.“ Selter appellierte, die Liebe Gottes anzunehmen und weiterzugeben, sie werde nicht weniger. Auch aus der Barmherzigkeit-Botschaft von Papst Franziskus wurde vorgelesen.    

Was bedeutet Barmherzigkeit?

„Wir möchten uns ökumenisch aufstellen“, erklärte Dekanatsreferent Gisbert Nolte. Deswegen sei auch immer ein evangelischer Pfarrer wie Selter dabei. Die Prozession wurde musikalisch vom Posaunenchor Bläser Göttingen begleitet. Vor dem aufgebauten Altar der der St.-Paulus-Kirche erzählten Kinder von der Godehardtschule und der Gemeinde St. Godehardt, was für sie Barmherzigkeit bedeutet.

„Wer teilt, gewinnt“, lautete ihre Botschaft, und sie teilten nicht nur symbolisch, sondern ganz praktisch Brötchen mit anderen Gläubigen. „Mein Brot steht für die Zeit“, sagte eine Schülerin. Weitere Brote standen auch für Aufmerksamkeit, Gefühle und Hilfe.