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Göttingen Gans ist nicht gleich Gans
Die Region Göttingen Gans ist nicht gleich Gans
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21:12 08.11.2010
Haben nicht mehr lange zu leben: Gänse aus der Region.
Haben nicht mehr lange zu leben: Gänse aus der Region. Quelle: Hinzmann
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„Gutes Gänsefleisch“, sagt Elke Tiebel, Ernährungsexpertin der Göttinger Beratungsstelle, „hat schmackhaftes Muskelfleisch und wenig Fettgewebe.“ Für einen leckeren Gänsebraten empfiehlt die Verbraucherzentrale Geflügel aus art- und tiergerechter Haltung. Außerdem erfolge die Aufzucht langsam bei gesunder Futterauswahl, und die Tiere hätten ausreichend Platz für Bewegung.

„Beim Kauf“, so Tiebel, „sollte daher auf die europaweit geregelten Bezeichnungen wie ,Auslaufhaltung‘, ,Bäuerliche Auslaufhaltung‘, ,Bäuerliche Freilandhaltung‘ oder ,ökologische Tierhaltung‘ geachtet werden.“ So gekennzeichnetes Geflügelfleisch unterliege bestimmten Mindest-Qualitätskriterien.

Dazu zählen beispielsweise die Anforderungen an die maximale Besatzdichte im Stall, die zur Verfügung stehende Auslauffläche pro Tier und die Mastdauer. Sei keine dieser Haltungsformen angegeben, so Tiebel, müsse von einer Intensivhaltung ausgegangen werden. Dies sei übrigens bei Enten häufiger als bei Gänsen der Fall.

Wer zum Fest heimischen Gänsebraten essen möchte, sollte zudem rechtzeitig vorbestellen. Im Internet bietet die Verbraucherzentrale unter der Adresse www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de in der Rubrik Ernährung – Stichwort Huhn und Pute – umfassende Auskünfte zum Thema Geflügeleinkauf und -zubereitung, außerdem Bezugsadressen von Bauernhöfen, Marktständen und Lieferdienste für Mastgeflügel.