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Göttingen Gaußturm: Herausforderungen für den Verschönerungsverein Dransfeld
Die Region Göttingen Gaußturm: Herausforderungen für den Verschönerungsverein Dransfeld
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19:24 20.07.2014
Schön und doch ungünstig gelegen: das Wahrzeichen Dransfelds auf dem Hohen Hagen. Quelle: Meder
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Dransfeld

Ein neuer Pächter für das Restaurant wird gesucht, doch ein Interessent ist bislang nicht in Sicht.

Rehkop glaubt nicht, dass sich daran trotz der „guten Konditionen“ in naher Zukunft etwas ändern wird. Der Grund dafür seien die niedrige Frequentierung und die hohen Nebenkosten. Auch im Winter könne dieses ungünstige Verhältnis nur schwer ausgeglichen werden: „Durch den Klimawandel haben wir auf dem Hohen Hagen keine Schneesicherheit mehr“, beklagt der Kassenwart.

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Dennoch wolle der Verein weiter nach Lösungen suchen. Rehkop bietet für Kleingruppen Führungen an, in denen er neben der schönen Aussicht die wechselhafte Geschichte des Turms erklärt.  Allein in diesem Jahr haben dieses Angebot schon sechs Gruppen angenommen – auch ein Fernsehteam aus Südkorea hat er schon auf die Aussichtsplattform geführt, die 528 Meter über Null liegt.

„Wenn alles gut geht, sollen die Proben im Herbst wieder starten“

Am Sonntag, 14. September, möchte der Verein mit einem Fest zum 50-jährigen Geburtstag des neuen Gaußturms für die Sorgenimmobilie werben.

Mit mehr Enthusiasmus erwarten die Vereinsmitglieder die Wiederbelebung eines anderen Projektes: Nach einem Wasserschaden in den Proberäumen unter der Bücherei vor rund zwei Jahren scheint die Wiederaufnahme der Proben der Theatergruppe für dieses Jahr wahrscheinlich.

Die Räumlichkeiten des ehemaligen VR-Bank-Gebäudes sind fast fertig saniert, Mitglieder des Verschönerungsvereins werden in Kürze letzte Handgriffe anlegen. „Die Theatergruppe war immer unser Motor. Wir hatten enorm viele Mitglieder und ein beträchtliches Publikum“, sagt Erster Vorsitzender Rüdiger Schild. „Wenn alles gut geht, sollen die Proben im Herbst wieder starten.“

Weitere Arbeitsbereiche entstehen immer wieder durch den Dialog mit anderen Bürgern.  „Für uns ist es wichtig, auch mit anderen Vereinen Netzwerke zu knüpfen“, sagt Schild. „Wir wollen es halt so machen, dass es hier für alle nett ist.“

Von Jonas Rohde