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Göttingen Gedenken an Widerstand
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18:24 20.07.2009
„Still und ehrend“: Bürgermeister Wilhelm Gerhardy (CDU) legt einen Kranz nieder.
„Still und ehrend“: Bürgermeister Wilhelm Gerhardy (CDU) legt einen Kranz nieder. Quelle: CR
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Gerhardy zitierte in seiner anschließenden Rede unter anderem Henning von Treskow, der den Widerstand von Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seinen Mitstreitern folgendermaßen beschrieben hat: „Aus Gewissenspflicht, ohne Sicherheit auf Erfolg, damit im eigenen Volk die Hoffnung auf eine bessere Welt weiterleben kann und die Zukunft nicht im Trümmerfeld zermalmt wird.“

Auch einige Bürger waren zur Gedenkfeier erschienen. So legten Liselotte Glatzer und Liselotte Baensch weiße Rosen zum Gedenken der Opfer am Ehrenmal nieder. Eine ältere Frau erzählte, dass sie sich viel mit der Person von Stauffenberg auseinandergesetzt habe. „Was geschieht mit dem Bewusstsein der Gesellschaft in so einer Situation? Das sollte jeden Bewegen“, gab sie zu bedenken.

Im vergangenen Jahr hatte die CDU-Ratsfraktion im Kulturausschuss in einem Antrag unter anderem angeregt, die Gedenkfeier am Ehrenmal am Stauffenbergring aufzuwerten. Nach Ansicht der CDU schwinde das Interesse und Wissen um diese Gedenkveranstaltung. Auch sollte in Zusammenarbeit mit den Schulen ein Konzept erarbeitet werden, mit dem das Gedenken an den deutschen Widerstand, insbesondere an die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 verbessert werden könne. Die Verwaltung plädierte für die Fortführung „des stillen und ehrenden Gedenkens am Tag des 20. Juli“.

jd/mib

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