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Göttingen Gedenkstein für Fukushima-Unglück
Die Region Göttingen Gedenkstein für Fukushima-Unglück
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19:46 06.03.2012
Von Gerald Kräft
Fukushima-Gedenkstein: Steinmetz Christoph Wolf (li.) bringt die Granitplatte vor dem Neuen Rathaus an ihren Platz.
Fukushima-Gedenkstein: Steinmetz Christoph Wolf (li.) bringt die Granitplatte vor dem Neuen Rathaus an ihren Platz. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Nach der Mahnwache am Gänseliesel wurde ein Gedenkstein auf den Hiroshimaplatz vor dem Neuen Rathaus gebracht und in der Nähe des vor einem Jahr gepflanzten Kirschbaums installiert.

Der Weender Steinmetz Christoph Wolf bearbeitete dazu eine Granitplatte aus Asien. Der Stein stelle ein Stück Topographie dar, so Wolf. Der  Blick solle auf das Gebiet lenken, ein Gebirge mit Landschaft. Die Atomkatastrophe zeige, dass der Mensch weder die Natur, noch die Technik im Griff habe. Auf dem Stein ist in kirschenroter Schrift „Fukushima 2011... nicht vergessen“ auf deutsch und in japanischen Schriftzeichen zu lesen. Bereits wenige Tage nach der Katastrophe sei auf dem Platz eine japanische Kirsche gepflanzt worden als Symbol für Japan, so Ludwig Pape von der Göttinger Anti-Atom-Initiative.

Die Grünen rufen zur Teilnahme an Demonstrationen am Jahrestag auf. So auch am Sonntag, 11. März, in Hannover und Braunschweig: Ein Regionalzug zur Demo fährt um 11.07 Uhr in Göttingen ab.

Die Göttinger Anti-Atom-Initiative hat ein Jahr nach dem Reaktorunglück in Fukushima vor dem Neuen Rathaus in Göttingen einen Gedenkstein gesetzt. Vorher fand am Gänseliesel eine Mahnwache statt.