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Göttingen Zywicki verlässt Volkshochschule Göttingen
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18:02 10.07.2019
Hagen Zywicki wurde im Oktober 2018 Geschäftsführer der Volkshochschule Göttingen Osterode. Quelle: Hinzmann / GT
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Göttingen

Die Volkshochschule Göttingen Osterode wird wieder von Rüdiger Rohrig geleitet. Geschäftsführer Hagen Zywicki hat sich mit dem Aufsichtsrat auf einen Aufhebungsvertrag verständigt, weil er erkrankt ist. Zywicki war vier Monate, von Mitte Oktober 2018 bis Februar 2019 im Amt.

„Der Aufsichtsrat bedauert außerordentlich die Beendigung der Zusammenarbeit und wünscht Hagen Zywicki alles Gute“, heißt es in einer Mitteilung der Volkshochschule (VHS). Weiter wurde mitgeteilt, dass das Dienstverhältnis zum 31. Dezember enden wird. „Schade, dass die Zusammenarbeit nur vier Monate gedauert hat“, erklärte am Mittwoch auf Tageblatt-Anfrage Kreisdezernent Marcel Riethig (SPD), der Aufsichtsratsvorsitzender der VHS ist. Der Aufsichtsrat sei mit Zywicki sehr zufrieden gewesen, betonte Riethig. Auch die Belegschaft der VHS „hat die Erkrankung von Herrn Zywicki mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen“, sagt Rohrig, der im April als zweiter Geschäftsführer bestellt worden ist.

Wechsel von Hameln-Pyrmont

Der 65-jährige Rohrig ist seit 33 Jahren bei der Volkhochschule, seit 2001 ist er stellvertretender Geschäftsführer. Von September 2016 bis Oktober 2018 war Rohrig bereits Geschäftsführer nach der Kündigung des Vorgängers von Zywicki. Dieser war im Oktober 2018 von der Volkshochschule Hameln-Pyrmont nach Göttingen gewechselt.

Nach Angaben von Riethig solle die Ausschreibung der Stelle nächste Woche erfolgen mit einer Bewerbungsmöglichkeit bis Ende August. Außerdem ist der Einsatz einer Personalberatungsfirma vorgesehen. Riethig: „Vor dem Hintergrund des allgemeinen Fachkräftemangels ist es sinnvoll, die Netzwerke einer Agentur zu nutzen.“

Bewerbungsfrist bis Ende August

Ein fünfköpfiges Auswahlgremium mit Mitgliedern des Aufsichtsrates wird sich dann mit Bewerbungen und Bewerbern befassen, um zwei Kandidaten dem Aufsichtsrat vorzuschlagen, erklärt Riethig das Verfahren. Er hoffe, dass zum Jahreswechsel der Posten besetzt sein wird. „Ich bin zuversichtlich, weil es sich um eine attraktive Stelle handelt. Die VHS hat eine gute Struktur und ist gut aufgestellt. Und sie ist die zweitgrößte VHS in Niedersachsen“, sagt Riethig.

Der VHS-Aufsichtsratsvorsitzende hat keine Sorge, dass der Übergang gut zu regeln ist. Für den Einsatz von Rüdiger Rohrig sei der Aufsichtsrat „sehr dankbar. Er meistert seinen Job mit Bravour.“

Herausforderung: schneller Wechsel

Rohrig selbst sieht die Herausforderung wieder darin, „im schnellen Wechsel die Aufgabe zu übernehmen“. Eigentlich wollte er in diesem Sommer mit Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand wechseln. Das verschiebt er nun bis zum Jahresende. „Ich bin seit bald 34 Jahren bei der VHS, ich kenne deren Details“, erklärt Rohrig gelassen. Es sei ihm ein Anliegen, die Übergangszeit zu gestalten.

Rüdiger Rohrig Quelle: Hinzmann / GT

Derzeit hat Rohrig mit seinem Team vor allem mit dem Umzug der VHS-Außenstelle in Göttingen von der Hans-Christian-Andersen-Schule in Weende nach Geismar in die Käthe-Kollwitz-Schule zu tun. Und das neue Programm wird geplant. Am 12. August wird das Angebot der VHS Göttingen Osterode mit Werbekampagne und Programmheften in einer Auflage von 40000 Stück bekannt gemacht.

Die Volkshochschule Göttingen Osterode hat im vergangenen Jahr 2000 Kurse angeboten und hatte 20000 Teilnehmer, so Rohrig. 700 Honorarkräfte und etwa 90 Festangestellte beschäftigt die GmbH mit Zentrale in Göttingen und mehreren dezentralen Geschäftsstellen.

VHS Göttingen Osterode besteht seit 2016

Die Volkshochschule (VHS) Göttingen Osterode besteht in der jetzigen Form seit der Fusion der VHS Göttingen mit den Kreisvolkshochschulen der Landkreise Göttingen und Osterode seit 2016. Die Geschäftsstellen der VHS Göttingen Osterode mit unterschiedlichen Kompetenzbereichen befinden sich in Göttingen, Dransfeld, Hann. Münden und Duderstadt. Beispielsweise ist die Geschäftsstelle in Osterode für den Bereich Berufliche Bildung zuständig.

Mit einem neuen Konzept macht die VHS auf ihr Angebot aufmerksam. Programmhefte werden nicht mehr in jeden Haushalt per Zustellung gebracht, sondern liegen an zentralen Orten aus. 500 sind es in Stadt und Landkreis Göttingen. Nach Angaben von Geschäftsführer Rüdiger Rohrig hat sich das System bewährt.

Die Anmeldung erfolge inzwischen überwiegend online und auch die Information über Kurse nehmen die Kunden überwiegend über die Webseite vor, so Rohrig. Das Programm der VHS Göttingen Osterode für das Wintersemester 2019/20 erscheint am 12. August.

Von Angela Brünjes

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