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Göttingen Böllerverbote: Hier darf in Stadt und Landkreis Göttingen kein Feuerwerk gezündet werden
Die Region Göttingen

Göttingen: Böllerverbot an Silvester - kein Feuerwerk in diesen Orten

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15:10 27.12.2021
Silvesterfeuerwerk wie hier auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus in Göttingen ist untersagt.
Silvesterfeuerwerk wie hier auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus in Göttingen ist untersagt. Quelle: Christina Hinzmann
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Landkreis

In der Göttinger Innenstadt und Teilbereichen von Orten in Gemeinden des Landkreises gilt an Silvester und Neujahr ein sogenanntes Böllerverbot. Feuerwerk der Kategorie F2 darf nicht gezündet werden, teilte die Stadtverwaltung Göttingen mit. Für die anderen Tage bis Ende des Jahres ist das Zünden von Produkten dieser Kategorie ohnehin grundsätzlich verboten.

Wer gegen das Böllerverbot verstoße, begehe eine Ordnungswidrigkeit und müsse mit einem Bußgeld rechnen, heißt es weiter. Zur Kategorie F2 zählten Kleinfeuerwerke, insbesondere Feuerwerksbatterien, Raketensortimente, Einzelraketen, Leuchtfeuerwerk, Feuertöpfe, Flugartikel wie Schwärmer und Knallartikel (sogenannte „Chinaböller“ und weitere Produkte). Mit dieser Anordnung könnten Polizei und Ordnungskräfte einfacher durchgreifen, wenn sie den Einsatz von verbotenem Feuerwerk bemerkten.

Feuerwerk, das sich im Bestand der Bürger befinde, könne im eigenen Garten, auf einer ruhigen Straße oder einem ruhigen Platz abgebrannt werden - sofern dieser nicht in einem der aufgeführten Bereiche liegt.

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Das sogenannte Böllerverbot ist im Amtsblatt Nummer 68 der Stadt Göttingen geregelt, das das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis am 21. Dezember veröffentlicht hat. Entsprechende Stadtplan-Ausschnitte der Verbotsbereiche sind im Amtsblatt 68 enthalten.

Göttingen – insbesondere Jona-Platz in Grone böllerfreie Zone

Innerhalb der Wallanlagen und auf dem Wall einschließlich des Albani-Parkplatzes darf am 31. Dezember und am 1. Januar kein Feuerwerk der Kategorie F2 abgebrannt werden. Das gilt auch im Bereich der Kirche am Jonaplatz in Grone. Dort hätte es vor allem 2017 erhebliche Probleme gegeben, auf die 2018 mit verstärkten Kontrollen reagiert worden sei, so die Verwaltung.

Hann. Münden

Auf dem Rattwerder und Unterer Tanzwerder

Herzberg

Der Bereich der Fußgängerzone und alle direkt angrenzenden Parkplätze sowie der Rundweg um den Juessee einschließlich „Skaterplatz“.

Osterode

In der historischen Altstadt ist es untersagt, Feuerwerkskörper abzubrennen. Das Verbot sei auf den Bereich zwischen der Bahnlinie der Söse und der sogenannten Osttangente der B 241 begrenzt, si die Verwaltung in Osterode. Zusätzlich werde das Feuerwerksverbot auf den Parkplatz Bleichestelle, die angrenzenden Grünanlagen an der Scheerenberger Straße und der B 241 sowie die Fläche zwischen der Bundesstraße und dem Jugendgästehaus ausgeweitet. Auch das Mitführen von Feuerwerkskörpern sei dort in der Zeit vom 31. Dezember, 21 Uhr, bis zum 1. Januar, 7 Uhr, untersagt.

Gemeinde Bad Grund

In Bad Grund: die Bereiche Innenstadt/Markt, Hübichplatz, die öffentliche Grünanlage „Teichanlage Siedlung Taubenborn“, Kreuzungsbereich Clausthaler Straße/Knesebecker Weg, Parkplatzbereich der Straße Am Georgstollen, Wendeplätze in der Straße Am Iberg

In Badenhausen: die Bereiche im Umfeld des Bürgerparks sowie der Festplatz einschließlich Schützenhaus im Bereich Am Bürgerpark/Burgweg

In Eisdorf: der Kreuzungsbereich Frankfurter Straße/Mitteldorf einschließlich Gantenplan, der Festplatz am Steinweg, der Kreuzungsbereich Uferstraße/Sandbucht/Förster Straße, der Bereich des Kultur- und Sportzentrums/Jugendraum/ Schule in der Jahnstraße sowie der Kreuzungsbereich Steinweg/ Im Borntal/Gartenweg

In Willensen: der Einmündungsbereich einschließlich Buswendeplatz Lindenstraße/Fissekenstraße/Hammenser Straße sowie das Umfeld des Dorfgemeinschaftshauses in der Fissekenstraße

In Gittelde: der Bereich im Umfeld des Ehrenmals/untere Kirche im Bereich Planstraße/Breite Straße, im Bereich der oberen Kirche in der Schulstraße sowie der Festplatz am Sportzentrum

In Windhausen: der Einmündungs- und Platzbereich zur Dorfgemeinschaftsanlage Alte Burg und Thiemannshof, die öffentliche Grünanlage Badeplatz zwischen den Straßen am Schwarzen Wasser und Burgstraße, der Vorplatz des Kindergartens, der Gemeinschaftsraum Untere Harzstraße 21 – 23 sowie das Umfeld im Kreuzungsbereich Obere Harzstraße/Waldweg/ Schützenstraße.

Von ski