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Göttingen Göttingen: Hansmann bleibt Juso-Vorsitzende
Die Region Göttingen Göttingen: Hansmann bleibt Juso-Vorsitzende
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15:53 29.02.2016
Von Michael Brakemeier
Silke Hansmann
Silke Hansmann Quelle: Hinzmann
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Göttingen

„Ich bin überzeugt, dass auch die kommende Amtsperiode der Jusos Göttingen geprägt sein wird von progressiver, linker Politik. Hier sehen wir auch die SPD in der Pflicht und begreifen uns als linkes Korrektiv unserer Mutterpartei. Wir werden uns nicht mehr mit Lippenbekenntnissen zum Beispiel im Bereich Asylpolitik zufriedengeben", sagte Hansmann nach der Wahl.

Hansmann zum dritten Mal gewählt

Die Göttinger Jusos haben Hansmann inzwischen zum dritten Mal zur Vorsitzenden des Juso-Unterbezirks gewählt. Weiter gehören Joris Sprengeler, Korbinian Holder, Larissa Freudenberger und Nils Gehrke dem neuen Unterbezirksvorstand an. Der neue Stadtverbandsvorstand setzt sich aus Aljoscha Dalkner, Annemarie Schoß, Fabian Chlumsky-Harttmann, Henrik Buschmann und Janice Sattler zusammen.

Die Kommunalwahl und die Zusammenführung der Unterbezirke Osterode und Göttingen sehen die Jusos als kommende, zentrale Arbeitsschwerpunkte. „Nach der Kreisfusion ist es unsere Aufgabe, konstruktiv zusammenzuarbeiten und Synergieeffekte zu nutzen. Auch für uns Jusos ist dies eine Herausforderung, die wir gerne annehmen.“, erklärte Hansmann.

Integration von Flüchtlingen und Kampf gegen Rechts

Weitere wichtige Bereiche seien Integration von Geflüchteten und Kampf gegen Rechts. "Wir müssen den Geflüchteten mit Offenheit und Toleranz begegnen. Wir werden uns weiterhin gegen rechte Gruppierungen einsetzen und versuchen, Geflüchtete so gut es geht zu unterstützen", sagte Freudenberger.

Die Jusos des Unterbezirks sprachen sich bei der Konferenz unter anderem gegen Asylrechtsverschärfungen, gegen "rechte Umtriebe im Umland" und sogenannte „Bürgerwehren“ aus. Der Juso-Stadtverband hat zudem den offiziellen Beitritt zum Stadtjugendring beschlossen. Die Jusos sprachen sich klar für einen Ausbau des Freifunknetzes sowie für die Unterstützung für die Besetzer des ehemaligen DGB-Hauses in der Oberen-Masch-Straße 10 aus.