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Göttingen Göttingen Tourismus verzeichnet starken September
Die Region Göttingen Göttingen Tourismus verzeichnet starken September
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21:21 19.09.2014
Von Michael Brakemeier
Ausgebucht: Zum Historikertag in der kommenden Woche sind Göttinger Hotelzimmer komplett belegt. Quelle: Pförtner
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Göttingen

„Wir haben eine 100-prozentige Auslastung“, sagt Hartmut Wolff von Göttingen Tourismus. Grund für die Komplettbelegung der Göttinger Hotelzimmer ist der Historikertag, der am Dienstag beginnt und zu dem die Veranstalter rund 3000 Teilnehmer erwarten. Bislang, so Wolff, habe man aber allen Zimmeranfragen von Teilnehmern nachkommen können. Romas Bielke von der Pressestelle der Uni bestätigt: „Keine Probleme.“

Gut 1000 Zimmer habe Göttingen Tourismus für den Historikertag vermittelt. „Der September war schon immer ein starker Monat“, sagt Wolff. In diesem Jahr seien die Hotels im September schon drei Mal komplett ausgebucht gewesen. NDR Soundcheckfestival, Bundesvision Songcontest und der Historiker waren maßgeblich daran beteiligt.

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In der kommenden Woche beginnt in Hannover die IAA Nutzfahrzeugmesse. Auch diese wirkt sich nach Wolffs Angaben auf Göttingen aus. Im vergangenen Jahr war der September der stärkste Monat mit 37 799 Übernachtungen, direkt gefolgt vom November mit 37 560 Übernachtungen. „Das Tagungsgeschäft hat sich verschoben“, sagt Wolff. Immer mehr Tagungen und Kongresse fänden im November sattt.

Positive Übernachtungsbilanz

Bislang zieht Göttingen für das laufende Jahr eine positive Übernachtungsbilanz. Die Zahlen des Landesbetriebes für Statistik für das erste Halbjahr liegen inzwischen vor und bestätigen die Einschätzung. Danach verzeichnet Göttingen bei den Gästeübernachtungen ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Gesamtzahl der Übernachtungen lag bei 207 246. Die Zahl Gästeankünfte stieg im selben Zeitraum um 3,5 Prozent auf 115 130. Für das erste Halbjahr 2014 waren die rund 2500 Göttinger Hotelzimmer und anderen Schlafgelegenheiten zu 37,7 Prozent ausgelastet. Niedersachsenweit liegt Göttingen damit auf Platz Fünf, hinter Lingen, Oldenburg, Wolfenbüttel und Hannover mit dem Spitzenwert von 41,6 Prozent.

Im vergangenen Jahr verzeichneten die Göttinger Hotels bei den Übernachtungszahlen mit 370 263 Übernachtungen ein Plus von 1,7 Prozent (6035) gegenüber dem Vorjahr. Im Nationenranking bei den Übernachtungsgästen lagen die USA mit 5664 vor den Dänen mit 5202 und den Schweizern mit 5113.

Göttingen „braucht ein Budget-Hotel“

Von Ulrich Schubert

Mit dem geplanten Hotelbau am Groner Tor könnten Stadt, Investor und Betreiber das umsetzen, wozu unabhängige Gutachter schon vor gut einem Jahr nachdrücklich geraten haben: Göttingen könne ein neues Hotel mit bis zu 120 Betten problemlos verkraften, hatte das Beratungsunternehmen Hotour aus Trier festgestellt.

In der günstigen Zwei- oder Drei-Sterne-Kategorie gebe es sogar einen großen Bedarf zusätzlicher Betten. Und der Standort Groner Tor sei durch die Nähe zum Bahnhof für ein solches Budget-Hotel geradezu exzellent. Im Auftrag der Stadt hatte Hotour den Göttinger Hotelmarkt analysiert. Hintergrund war die bis dahin schwierige Vermarktung eben dieses Grundstücks.

Die Gutachter hatten auch festgestellt, dass die Zahl der Hotels in Göttingen seit vielen Jahren stagniere, der Bedarf aber seit 2003 stetig steige. Allerdings nur bei bestimmten Gästegruppen: wenn im universitären Bereich oder in der Lokhalle Messen und Kongresse stattfinden. Folge: Die Hotels seien nur zu bestimmten Zeiten wirklich komplett ausgebucht.

Dennoch sah Hotour „spürbare Wachstumspotenziale“ der Hotelbranche bei diesen Gästegruppen. Wissenschaftliche Mitarbeiter, Messebesucher und Mitarbeiter suchten Unterkünfte zu Preisen, die in erster Linie sogenannte Budget-Hotels bieten: Hotels, die auf hohem Niveau, aber ohne Besonderheiten, zu günstigen Preisen alles bieten, was für einen kurzen Aufenthalt erforderlich ist.

Mehr zum Thema

Der Deutsche Historikertag ist einer der größten geisteswissenschaftlichen Kongresse in Europa: Mehr als 3000 Wissenschaftler und Lehrer werden auch zum 50. Deutschen Historikertag vom 23. bis  26. September an der Universität Göttingen erwartet. Der Kongress, der alle zwei Jahre an einer deutschen Universität stattfindet, hat 2014 das Thema „Gewinner und Verlierer“.

Angela Brünjes 18.09.2014

„Der Bundesvision-Song-Contest ist nicht nur ein Sprungbrett für Musiker“, sagt Stefan Raab bei der Pressekonferenz in der Lokhalle. Mit seinem typisch breiten Grinsen weist er auf die Schirmherrschaft von Christian Wulff beim „Buvisoco“ 2008 in Hannover hin. Der Entertainer und Produzent gastiert am Wochenende mit seinem Musikwettbewerb der Bundesländer in Göttingen. Beim zehnten Bundesvision-Song-Contest gibt es sogar Neuerungen.

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Keiner schlägt Stefan Raab – nur die Göttinger Polizei. Die hat den Pro-Sieben-Entertainer am Freitag, 19. September, gegen 15.30 Uhr vom Fahrrad geholt, weil er auf dem Fahrrad durch die Fußgängerzone gefahren ist.

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