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Göttingen Göttinger Eltern müssen für Krippenplätze mehr zahlen
Die Region Göttingen Göttinger Eltern müssen für Krippenplätze mehr zahlen
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21:13 11.02.2019
Die dreiprozentige Erhöhung erstreckt sich über alle Beitrags- und Einkommensgruppen. Quelle: dpa
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Göttingen

Die Stadt Göttingen erhöht ab August die Gebühren für Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Diese fallen nicht unter die landesweite Beitragsfreiheit –sie gilt nur für Kinder ab ihrem dritten Geburtstag bis zur Einschulung für bis zu acht Stunden Betreuung am Tag. Besuchen Kinder unter drei Jahren eine Krippe oder eine altersübergreifende Gruppe in einer Kita oder schon vor ihrem dritten Geburtstag einen Kindergarten, müssen die Eltern dafür bezahlen. Das gilt auch für den Hortbesuch – und generell bei allen Kindern für Verpflegung.

Mehrausgaben werden aufgefangen

Fällig werden die neuen Beitragssätze ab August, wenn der Rat der Stadt während seiner Sitzung am kommenden Freitag der neuen Entgeltordnung zustimmt – und davon ist auszugehen. Seit mehreren Jahren erhöht die Stadt ihre Beiträge für Krippe, Kindergarten und Hort in jedem Jahr um drei Prozent. Damit sollen stetig steigende Gehälter beim Kindergartenpersonal und sonstige Ausgaben moderat aufgefangen werden. Ein Beispiel: Bisher zahlen Eltern in der Gehaltsstufe 3 für einen ganztägigen Krippenplatz 321 Euro pro Monat, künftig 331 Euro. Die alten und neuen Sätze sind in der untenstehenden Tabelle aufgelistet.

Tabelle: Beiträge für Unter-3-Jährige und Hortplätze

Die Politiker wollen mit ihrem einstigen Grundsatzbeschluss hohe Beitragssprünge in größeren zeitlichen Abständen vermeiden, die die Eltern der dann gerade betreuten Kinder besonders belasten würden. Bisher gab es dafür immer eine Ratsmehrheit.

Auch Gehaltsgrenzen werden angehoben

Die dreiprozentige Erhöhung erstreckt sich über alle Beitrags- und Einkommensgruppen. In Göttingen werden die zu zahlenden Beiträge nach sechs Gehaltsstufen berechnet. Reichere Eltern zahlen mehr als ärmere. Auch die Einkommensgrenzen werden laut Beschlussvorschlag um drei Prozent angehoben. Damit soll vermieden werden, dass tarifliche Einkommenssteigerungen bei den Eltern, deren Einkünfte knapp unter der jeweiligen Grenze liegen, zu einem Sprung in eine höhere Beitragsstufe führen.

Der Rat tagt am Freitag, 15. Februar, um 14 Uhr im neuen Rathaus.

Von Ulrich Schubert

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