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Göttingen Göttingen soll Smart-City werden: Bürger beteiligen sich in einer Umfrage
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Göttingen soll Smart-City werden: Bürger beteiligen sich in einer Umfrage

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09:22 25.09.2020
Im Göttinger Rathaus wird ein Konzept zur Smart-City entwickelt. In einer Umfrage können Bürger Anregungen geben. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Die Stadtverwaltung entwickelt ein Smart-City-Konzept. Die Frage laute: „Wie kann die Zukunft in Göttingen digital gestaltet werden?“, teilt der Projektpartner Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) mit. Die Bürger sollen in den kommenden Wochen durch Teilnahme an einer Umfrage zur Lösung beitragen.

Beispielhafte Projekte könnten im Themenbereich Mobilität und Umwelt eine multi-modale Mobilitätsplattform oder eine Open-Data-Umweltplattform sein, so die GWG. Vorstellbar seien im Kulturbereich eCulture-Anwendungen, zum Beispiel Apps mit Hintergrundinformationen zu Sehenswürdigkeiten – oder digitale Assistenzsysteme im Gesundheitswesen.

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Für Bürger biete die Umfrage „die optimale Chance, sich einzubringen“, so die GWG. Sie werde „mindestens bis zum 30. September online sein“, heißt es in der Mitteilung. Mehr Informationen zum Smart-City-Projekt und digitalen Angeboten der Stadt seien auf der Webseite www.goettingen.digital veröffentlicht.

Bürger können in den nächsten Wochen Einschätzung abgeben

Die Bürger könnten in den kommenden Wochen ihre Einschätzung abgeben, welche Themenfelder sie bei der Digitalisierung wichtig finden und wie zufrieden sie mit der Digitalisierung sind, so die GWG. „Die Digitalisierung unserer Stadt wollen wir aktiv gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten“, zitiert die GWG Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler. Die Dinge am grünen Tisch zu bestimmen, sei nicht zielführend. Deshalb sei die Umfrage eine einfache Möglichkeit für die Göttinger, Wünsche und Ideen zum Thema Smart City einzubringen und sich damit am Diskurs zu beteiligen, heißt es weiter.

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„Mithilfe von Smart-City-Projekten kann der Wirtschaftsstandort Göttingen entscheidende Impulse erhalten, um im Standortwettbewerb um die klügsten Köpfe weiterhin bestehen zu können“, betonte GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe.

Smart City: Vernetzung der Lebens- und Wirtschaftsbereiche

Eine Smart City stehe für die intelligente Vernetzung aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche in den Kommunen, und sie sei „der nachhaltigen und integrierten Stadtentwicklung verpflichtet“, heißt es in der Mitteilung. Hierbei könnten innovative, digitale Angebote in Göttingen gemeinschaftlich entwickelt und eingesetzt werden. Diese Angebote könnten den Themenbereichen, zum Beispiel Mobilität und Umwelt, Gesundheit, Bildung und Wissen, Verwaltung, Kunst, Handel und Tourismus sowie Wohnen, zugeordnet werden, so die GWG. „Grundlegende Rahmenbedingung bildet die technische Infrastruktur, und übergreifendes Thema ist der Schwerpunkt Ethik“, teilte die GWG mit.

Von Stefan Kirchhoff