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Göttingen Göttingens OB Köhler spricht mit Bundeskanzlerin über Aufnahme von Moria-Flüchtlingen
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Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler spricht mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über Aufnahme von Moria-Flüchtlingen

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18:53 27.10.2020
Flüchtlinge aus dem zerstörten griechischen Flüchtlingslager Moria will Göttingen aufnehmen. Quelle: AP
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Göttingen

Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler hat in einer Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel bestätigt, dass Göttingen mindestens 30 Geflüchtete aus dem zerstörten griechischen Flüchtlingslager Moria aufnehmen will. An der Konferenz nahmen weitere 17 aufnahmebereite Kommunen aus ganz Deutschland teil, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Göttingen.

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„Uns alle eint, dass wir damit ein Zeichen der Menschlichkeit setzen. Wir wollen Verantwortung übernehmen und aus humanitären Gründen Menschen in größter Not helfen“, betonte OB Köhler nach dem Gespräch.

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Darüber hinaus einigten sich Köhler und die weiteren Spitzen der Verwaltung auf folgende Punkte:

Städte, die ihre besondere Aufnahmebereitschaft von Geflüchteten aus Griechenland erklärt haben, sollen bei deren Verteilung auf Deutschland besonders berücksichtigt werden.

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Das Bundeskanzleramt wird die aufnahmebereiten Städte dabei unterstützen und ihnen aktuelle Informationen über die Voraussetzungen und Aufnahmemöglichkeiten im Rahmen von Resettlement-Programmen zukommen lassen.

Die Bundeskanzlerin hat Möglichkeiten von Entwicklungspartnerschaften in den Herkunftsländern der Geflüchteten benannt. Ein gemeinsames Engagement vor Ort soll dazu beitragen, Fluchtursachen zu reduzieren.

Die teils restriktive Linie der Familienzusammenführung des Bundes war von einigen Kommunen kritisiert worden. Hier zeigte sich das Bundeskanzleramt offen für kritikwürdige Verfahren.

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Von Vicki Schwarze