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Göttingen Göttinger Bündnis erinnert an Nazi-Opfer
Die Region Göttingen Göttinger Bündnis erinnert an Nazi-Opfer
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13:39 25.10.2019
Am 9. November laden die Stadt Göttingen und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit zu einer Gedenkfeier am Platz der ehemaligen Synagoge ein. Quelle: Peter Heller
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Göttingen

Ein Bündnis aus rund 20 Göttinger Initiativen und Vereinen erinnert auch in diesem Herbst und Winter mit einer Veranstaltungsreihe an die Opfer der Nazi-Diktatur. Von Freitag, 25. Oktober, bis zum 30. Januar sind in der Stadt und umliegenden Orten 35 Vorträge, Ausstellungen, Filme, Konzerte und Führungen geplant, wie das Bündnis mitteilte. Nach seinen Angaben sind der Umfang und die Kontinuität der Veranstaltungsreihe zum Thema Nationalsozialismus „einmalig in Deutschland“. Die Reihe gibt es seit dem Jahr 2000.

Im Rahmen dieses Programms veranstalten die Stadt Göttingen und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit am 9. November, dem Jahrestag der Judenpogrome, eine Gedenkfeier am Platz der ehemaligen Synagoge. Schüler des Göttinger Theodor-Heuss-Gymnasiums erinnern dabei an drei jüdische Familien, für deren Mitglieder im Dezember „Stolpersteine“ verlegt werden sollen.

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Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das KZ Auschwitz. Seit 1996 ist der 27. Januar in Deutschland offizieller Gedenktag an die NS-Opfer. Gedenken brauche aber „mehr als einen isolierten, staatlichen Gedenktag“, erklärte das Bündnis, dem unter anderem jüdische Gemeinden, Geschichtswerkstätten, Gewerkschaften und KZ-Gedenkstätten angehören. Die Veranstaltungsreihe solle „Zeichen setzen gegen Gleichgültigkeit und Vergessen, gegen die Verharmlosung deutscher Schuld und Verantwortung. Und gegen das Fortbestehen rechter Ideologie und rechtsextremer Aktivitäten in Alltag und Gesellschaft.“

Von epd

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