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21:20 12.07.2019
Wohnungsmieten werden auch in Göttingen immer teurer. Ein Bündnis will dagegen vorgehen. Quelle: imago/photothek
Göttingen

„In Göttingen spitzt sich die Lage um bezahlbaren Wohnraum weiter zu.“ So heißt es in einer Mitteilung des Bündnisses „Gutes Wohnen für Alle“. Die Gruppe aus Mieterinitiativen, Sozialverbänden und Gewerkschaften kritisiert, dass in Göttingen immer mehr große Immobilienfirmen Wohnraum erwerben und dann, wie es heißt, durch „unsoziales und aggressives Vorgehen gegen die Mieter“ auffallen. Das Bündnis setzt sich nach eigenem Bekunden für eine Wende in der Wohnungspolitik ein und sieht Investoren und die Stadtverwaltung in der Pflicht.

Konkret bedeute das: Schluss mit dem Verkauf von städtischen Grundstücken. In Grone habe die Stadt nun die Gelegenheit, dem Ziel der Schaffung bezahlbaren Wohnraums näher zu kommen. Das dortige Grundstück im Rodeweg/Ecke Elmweg sei voll erschlossen, noch nicht bebaut und in städtischer Hand. „Wir fordern die Stadt auf, dieses Grundstück auf keinen Fall zu verkaufen, sondern dort zu 100 Prozent bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, heißt es.

Außerdem lädt das Bündnis zur Veranstaltung „Miethaien die Zähne ziehen“ am Freitag, 19. Juli, 19 Uhr, ins Naturfreundehaus auf dem Hagen ein.

Von Ulrich Meinhard

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