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Göttingen Göttinger Eltern sprechen über Medienkonsum der Kinder
Die Region Göttingen Göttinger Eltern sprechen über Medienkonsum der Kinder
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19:21 30.09.2014
Von Jörn Barke
Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Göttingen

Die Idee des Projekts: Eltern mit Kindern bis 14 Jahren werden von anderen Eltern zu Gesprächen über den Umgang mit Medien in der Erziehung eingeladen. Erreicht werden sollen auf diese Weise laut Familienbildungsstätte Mütter und Väter insbesondere auch mit Migrationshintergrund oder in belasteten Lebenslagen. Elterntalks können auch in der Muttersprache der Eltern erfolgen.

Für die Elterntalks bildet die Familienbildungsstätte Moderatoren aus, die die Gespräche anleiten und begleiten. Auf den moderierten Treffen mit fünf bis sieben Eltern geht es darum, wie Kinder mit Medien umgehen. Für die Ausrichtung der Elterntalks werden Gastgeber gewonnen, die andere Eltern zu sich einladen.

Umgang mit Fernseher, Computer und Handy

Fragen sollen dann die Eltern motivieren, in lockerer Runde und gleichzeitig strukturiert über den Umgang mit Fernseher, Computer und Handy zu besprechen.

Elterntalk kostet nichts. Die Gastgeber erhalten pro Abend ein Geschenk, die Moderatoren bekommen eine Aufwandsentschädigung.

Gefördert und begleitet wird das Projekt durch die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen. Die Evangelische Familienbildungsstätte hat bislang bei zwei Fortbildungen vier Moderatoren geschult. Elf Elterntalks hat es nach Angaben der Einrichtung bereits gegeben.

Als Regionalbeauftragte und Ansprechpartnerin ist in der Familienbildungsstätte Meike König für die Koordination und Begleitung des Projektes in Stadt und Landkreis Göttingen zuständig.

Eine neue Ausbildung für Moderatoren startet am 25. Oktober. Eine Informationsveranstaltung zum Projekt beginnt am Mittwoch, 15. Oktober, um 18.30 Uhr in der Familienbildungsstätte, Düstere Straße 19.

Informationen gibt es bei Meike König unter Telefon 01 70 /7 36 40 41.