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Göttingen Göttinger Entsorgungsbetriebe: Kranke Pflanzen in die Biotonne
Die Region Göttingen Göttinger Entsorgungsbetriebe: Kranke Pflanzen in die Biotonne
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17:52 18.09.2014
Von Britta Eichner-Ramm
Entsorgungszentrum Kattenbühl: Hier landet städtischer Biomüll.
Entsorgungszentrum Kattenbühl: Hier landet städtischer Biomüll. Quelle: GEB
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Göttingen

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) nehmen das zum Anlass, um über die richtigen Entsor­gungswege zu informieren, denn die von Kraut- und Braunfäule befallenen Tomatenpflanzen sollten relativ rasch aus den Gärten entfernt werden, damit die weitere Ausbreitung der Pilzsporen verhindert wird.

Während von der Kompostierung erkrankter Pflanzen auf dem eigenen Komposthaufen abgeraten wird, können befallene Gartenabfälle bedenkenlos über die Biotonne entsorgt werden. „Die hohen Temperaturen im Rotteprozess im Bioenergiezentrum Göttingen töten den Pilz zuverlässig ab“, informiert Maja Heindorf von den GEB.

„Auf dem eigenen eher kleinen Komposthaufen dagegen reichen die Temperaturen lange nicht aus, um die Schädlinge abzutöten“, appelliert Heindorf zur Nutzung der grünen Biotonne.

Laubsäcke der Stadt

Für Göttinger Bürger, die keine Biotonne auf ihrem Grundstück haben, halten die GEB einen anderen zuverlässigen Entsorgungsweg bereit: Sie können jederzeit Laubsäcke der Stadt Göttingen am Tage der Biotonnenentleerung gut sichtbar neben ihre Restabfalltonne zur Abholung legen.

Der Sack fasst etwa 80 Liter und wird an diversen über das gesamte Stadtgebiet ver­teilten Verkaufsstellen angeboten. Welche das sind, kann entweder unter Telefon 05 51 / 4 00 54 00 erfragt oder im Internet unter geb-goettingen.de abgerufen werden.