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Göttingen Göttinger Gebühren: Müllabfuhr wird teurer, Kanalgebühr sinkt
Die Region Göttingen Göttinger Gebühren: Müllabfuhr wird teurer, Kanalgebühr sinkt
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20:00 26.11.2019
Die Gebührensätze für Abwasser sinken, für die Straßenreinigung bleiben sie unverändert. Quelle: Christina Hinzmann / GT
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Göttingen

Für die Müllabfuhr müssen die Göttinger im kommenden Jahr mehr Geld bezahlen. Voraussichtlich steigen die Gebühren für die schwarze und die grüne Tonne durchschnittlich um 4,7 Prozent. Was viele freuen wird: Die Gebührensätze für Abwasser sinken, für die Straßenreinigung bleiben sie unverändert.

Am Dienstagabend haben die Ratspolitiker im Fachausschuss für Umweltdienste den Berechnungen der Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) für 2020 zugestimmt. Abschließend beschließt der Rat. Das ist allerdings Formsache, zumal sich diese Gebühren in erster Linie nach den tatsächlichen Kosten richten.

163,80 statt 156,43 Euro für 120 Liter Restabfall

Und die erhöhen sich im Müllbereich vor allem durch steigende Lohntarife, erklärte der kaufmännische Leiter der GEB, Dirk Brandenburg gegenüber dem Tageblatt. Hinzu kämen höhere Preise des Südniedersächsischen Abfallzweckverbandes für die Müllannahme auf der Deponie Deiderode, auf der eine neue Anlage zur Mülltrennung gebaut wird. Außerdem seien frühere Überschüsse aus Gebühren aufgebraucht. Konkret bedeutet das: Ein Haushalt mit je einer 120 Liter fassenden Mülltonne zahlt 2020 für Restabfall 163,80 statt 156,43 Euro pro Jahr und für die Biotonne 93,84 statt 98,28 Euro.

Weniger Kosten für Regenwasserkanalisation

Weniger zahlen Göttinger ab Januar für die Regenwasserkanalisation. In die wird Oberflächenwasser von Dächern sowie befestigten Plätzen und Wegen geleitet. Hierfür zahlen Hauseigentümer (und dann auch ihre Mieter) im kommenden Jahr 52 Cent je Quadratmeter Fläche. Bisher betrug der Satz 57 Cent. Möglich ist das nach Angaben der GEB, weil die sogenannten kalkulatorischen Zinsen für die Bilanzberechnung sinken. Die Gebühr für Schmutzwasser aus Toiletten, Waschbecken und ähnliches bleibt unverändert bei 2,34 Euro je Kubikmeter Wasser. Bemessen wird es nach der Menge gezapften Frischwassers.

Straßenreinigungsgebühren unverändert

Auch die Gebühren für die Straßenreinigung bleiben unverändert. Für Grundstücke, die in Reinigungsklasse I (Reinigung einmal wöchentlich) fallen, zahlen die Eigentümer weiterhin 4,13 Euro je Grundstückslänge an der Straße. In Reinigungsklasse 2 (zweimal wöchentlich) beträgt der Satz 8,26 Euro, in Klasse 3 (dreimalige Reinigung) 12,39 Euro und in Klasse 4 (Innenstadt, Reinigung an 7 Tagen je Woche) 28,91 Euro.

Von Ulrich Schubert

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