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Göttingen Initiative drängt auf Bürgerbeteiligung
Die Region Göttingen Initiative drängt auf Bürgerbeteiligung
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06:00 03.12.2019
Zukunftsrat - ein Modell für Göttingen? Die Gemeinwohl-Regionalgruppe setzt die 2018 gestartete Diskussion fort. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Braucht die repräsentative Demokratie mehr direkte Bürgerbeteiligung? Das bejaht Johannes Willms von der Göttinger Regionalgruppe Gemeinwohl-Ökonomie und steht damit nicht allein. Welche Form für mehr Bürgernähe in Stadt und Landkreis Göttingen praktikabel ist, soll in einer offenen Diskussionsrunde am Freitag, 6. Dezember, ab 18 Uhr im Vortragsraum des Vereins Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB), Nikolaistraße 1c, ausgelotet werden. Die Ergebnisse sollen Grundlage für Forderungen bilden, die am 8. Februar 2020 in der Paulinerkirche formuliert werden sollen.

Südspange und Stadthalle

Als Impulsreferat will Willms verschiedene Varianten von Bürgerbeteiligung vorstellen: mehr Elemente der Mitmach-Gesellschaft, Zukunftsrat oder häufigere Volksabstimmungen vor Entscheidungen. Bei der Südspange habe sich gezeigt, dass das Bedürfnis nach Mitbestimmung größer sei als von den Mandatsträgern vermutet. Als weitere Beispiele nennt Wilms die Sanierung der Stadthalle und das von vielen Beteiligten als mangelhaft oder gar widersinnig beschriebene Vorgehen bei Erweiterung des Holtenser Berges.

Das Zukunftsrat-Modell wurde bereits vor einem Jahr im Deutschen Theater vom Politikwissenschaftler Claus Leggewie vorgestellt. In einer weiteren Veranstaltung in November sei Enttäuschung über die bisherigen Versuche der Stadt für mehr Bürgerbeteiligung deutlich geworden, sagt Willms.

Von Kuno Mahnkopf

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