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Göttingen Göttinger Kultursommer 2020 ist trotz Corona-Pandemie ein Erfolg
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Göttinger Kultursommer 2020 ist trotz Coronapandemie ein Erfolg

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09:00 14.09.2020
Die Gruppe Faya hat das Publikum beim Kultursommer 2020 begeistert.
Die Gruppe Faya hat das Publikum beim Kultursommer 2020 begeistert. Quelle: r
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Göttingen

Die Umstände sind coronabedingt alles andere als ideal gewesen. Trotzdem war der Göttinger Kultursommer 2020 ein Erfolg. Zu den sieben Veranstaltungen im Deutschen Theater, im Alten Rathaus und im Börnerviertel sowie den vier Angeboten des Larifari-Kindersommers auf der Open-Air-Bühne des Dots im Börnerviertel (in Kooperation mit Domino e. V. und dem Dots) kamen mehr als 1000 Kinder und Erwachsene. Fast alle Veranstaltungen waren ausverkauft.

„Kultur ist auch unter Pandemie-Bedingungen möglich, wenn auch nicht immer im gewohnten Maß“, unterstreicht Petra Broistedt, Kulturdezernentin der Stadt Göttingen. Sie fügt hinzu: „Corona stellt die Kulturszene deshalb immer noch vor große Herausforderungen.“

„König Ödipus“ begeistert

Bode Wartke als „König Ödipus“. Quelle: r

Der Kultursommer hatte neben Theater auch Kabarett, Literatur und Musik zu bieten. Am 19. Juli wurde er durch einen begeisternden Bodo Wartke mit seinem „König Ödipus“ im Deutschen Theater eröffnet. Humoristisch ging es bei der Comedy Company Göttingen und Nektarios Vlachopoulos zu. Pianist Felix Reuter zeigte die Launen des Komponisten Ludwig van Beethoven auf. Das Trio „Faya“ unterhielt das Publikum im Innenhof des Dots. „Magie des Zirkus“ hieß die Lesung von Heikko Deutschmann und der Göttinger Schauspielerin Julia Hansen. Der Kultursommer wurde beendet mit dem Schauspieler Andreas Jeßing, der seine Zuhörer mit auf eine szenisch-musikalische Lesereise zum Thema Wilhelm Busch nahm.

Der Larifari-Kindersommer erfreute sich ebenfalls großer Beliebtheit. Aus „Drei Helden für Mathilda“ von Oliver Scherz las Andreas Jeßing. „Bum und die Zauberei“ bot Unterhaltung mit dem Clowntheater. Darüber hinaus gab es ein Kinderliederkonzert „In der Wolkenfabrik“ mit Toni Geiling und eine Figurentheater-Vorstellung „Ein Gnuddel kommt selten allein“ des Sonswas-Theater aus Melle.

Von Vicki Schwarze