Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Sichtbar und sicher auf die Otto-Hahn-Straße
Die Region Göttingen Sichtbar und sicher auf die Otto-Hahn-Straße
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:10 26.05.2017
Von Katrin Westphal
Radverkehreinmündung Otto-Hahn-Straße/Am Faßberg Quelle: r
Anzeige
Göttingen

„Wir haben uns erst mal auf den einen Bereich konzentriert, weil hier die meisten Unfälle passieren“, erklärte Daniela Both vom Fachdienst Stadt- und Verkehrsplanung. Zur Verbesserung der Situation sollen vor allem geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen umgesetzt werden.

Info

Die schematische Übersicht können Sie hier als PDF herunterladen:

Nach den Plänen wird der rechtsabbiegende Verkehr aus der Otto-Hahn-Straße entlang einer markierten Sperrfläche stadteinwärts geführt. Das soll die Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer an der Einmündung erhöhen. Außerdem soll der Radius in die Otto-Hahn-Straße verkleinert werden – unter Berücksichtigung der Breite der einfahrenden Gelenkbusse.
Dadurch könne der von Norden kommende Radverkehr im weiteren Verlauf sichtbar und sicher auf die Fahrbahn der Otto-Hahn-Straße gelangen. Für den Radverkehr aus der Otto-Hahn-Straße in Fahrtrichtung Nord wird ein zusätzliches Angebot durch eine markierte Aufstellfläche im Schatten der vorhandenen Verkehrsinsel geschaffen.
Um die Sicht zu verbessern, sollen die Sträucher und Hecken zurückgeschnitten werden. Die Radverkehrsfurt soll verbreitert und rot eingefärbt werden.
„Die Geschwindigkeit von allen Verkehrsteilnehmern ist an der Kreuzung ein Problem“, erklärte Ulrike Gerischer, parteiloses Mitglied der SPD-Fraktion im Ortsrat. Die Geschwindigkeit kann nach Angaben von Both allerdings nicht per Vorschrift gedrosselt werden. Die Kreuzung sei per Definition zwar ein Unfallpunkt, aber kein Unfallhäufungspunkt.
Ortsbürgermeisterin Karola Margraf (SPD) bewertete sämtliche Maßnahmen als „ganz gut“ und lobte die Lösungen. Die Verbesserungen sollen nach Angaben von Both noch dieses Jahr umgesetzt werden. Zur weiteren Verbesserung plane die Stadtverwaltung eine Vor-Ort-Begehung mit Mitarbeitern der Institute des Max-Planck-Campus.