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Göttingen Göttinger Ratsmitglieder lernen iPad kennen
Die Region Göttingen Göttinger Ratsmitglieder lernen iPad kennen
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18:16 10.10.2011
Noch ungewohnt: Die Ratsmitglieder erkunden ihr neues Arbeitsinstrument. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Interessiert wird gedreht, gewendet und neugierig betrachtet, hier und da sieht man einen skeptischen Blick. Andreas Groshert, Apple-Fachmann vom m-Store in Göttingen, erläutert die wenigen Knöpfe und hilft bei Startschwierigkeiten. Während der Unterweisung in die Funktionen des Tablet-Computers wird fleißig ausprobiert: Wie kommt man ins Internet, wo ist der Kalender und wie richtet man das E-Mail Konto ein. Groshert zeigt verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. Viele neue Informationen. Manch einer wirkt leicht überfordert.

„Die iPads wurden kastriert“, sagt Ulrich Holefleisch von den Grünen – diverse Funktionen, wie das Installieren von Apps, sind also gesperrt. Außerdem erklärt der Ratsherr, der sich im Vorfeld für die Umstellung einsetzte, wie sich die Ratsmitglieder in das Ratsinformationssystem einloggen und Dokumente auf das iPad laden und bearbeiten können. Ausgiebig und unter regem Austausch testen die Ratsmitglieder das neu Erlernte.

Am Ende der Schulung fragt Margit Göbel (Grüne), was denn eigentlich mit den persönlichen Daten im Reparaturfall sei. Die Erklärung dazu: Alle Daten würden, nach vorheriger Synchronisation mit dem heimischen PC, komplett vom iPad gelöscht, bevor es zur Reparatur eingeschickt wird. Für die Zwischenzeit soll es ein Ersatz-Pad geben. Patrick Humke von den Linken: „Ich gehe davon aus, dass sich der Papierkram reduzieren wird und sich die Ökobilanz verbessert.“ Drucken will er nur noch gezielt von zu Hause aus. Rahima Valena (Grüne) meint: „Spaß macht es auf jeden Fall und Papier sparen ist natürlich auch sinnvoll. Allerdings braucht es Zeit zur Eingewöhnung.“

Von Peter Otto