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Göttingen Göttinger Sieben-Denkmal: Platte am Sockel ohne Zustimmung
Die Region Göttingen Göttinger Sieben-Denkmal: Platte am Sockel ohne Zustimmung
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09:12 24.06.2015
Von Michael Brakemeier
Quelle: Pförtner/Archiv
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Göttingen

Was war passiert? Die CDU hatte beantragt, dem Vorschlag der Verwaltung das Wort „zustimmend“ hinzuzufügen, so dass darüber im Gremium abgestimmt werden musste. Bei dieser Abstimmung stimmten CDU und Linke jedoch gegen den von der Verwaltung vorgeschlagenen Erläuterungstext und damit gegen die Informationstafel insgesamt. SPD und Grüne enthielten sich. Damit waren Text und Tafel formell abgelehnt, in Konsequenz bleibt der Sockel ohne Erläuterung. „Das war so nicht geplant“, entfuhr es Hilmar Beck, Leiter des Fachbereiches Kultur. „Damit müssen wir jetzt umgehen“, sagte Kulturdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck (SPD).

 
Frank-Peter Arndt (SPD) schlug nun jedoch vor, nachdem der von der CDU erweiterte Vorschlag abgelehnt worden war, über die ursprüngliche Verwaltungsvorlage ohne das Wort „zustimmend“ abzustimmen und diese lediglich zur Kenntnis zu nehmen, was nur SPD und Grüne taten.

 
Geplant ist nun, eine 1,20 oder 0,6 Meter mal 0,6 Meter große Bronzeplatte vor dem Denkmal zu platzieren. Neben einem erläuternden Text sollen darauf die Göttinger Sieben und das Reiterstandbild König Ernst Augusts, das im Original vor dem Bahnhof in Hannover steht, abgebildet sein. Vorschläge, auch eine englische Version und eine Tafel in Blindenschrift zu installieren, lehnte die Verwaltung ab.