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Göttingen Göttinger Solar-Cup soll bei jungen Menschen Lust auf Technik wecken
Die Region Göttingen Göttinger Solar-Cup soll bei jungen Menschen Lust auf Technik wecken
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19:21 21.07.2014
Von Matthias Heinzel
Solar-Cup: Jubel bei den jungen Konstrukteuren, wenn sich die sonnengetriebenen Rennfahrzeuge fortbewegen. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Für den Bau ihrer umweltfreundlichen Flitzer hatten die Fünft- bis Zehntklässler von sechs Göttinger Schulen ein Solarmodul und einen Solargetriebemotor von der Stiftung Niedersachsen-Metall erhalten.

Die übrige Konstruktion der Gefährte besorgten die Teams, die aus mindestens zwei Schülern gebildet wurden, selbst. Mit höchst unterschiedlichen Resultaten: Mal mit Vorder-, mal mit Hinterradantrieb, mit großen Rädern aus ausgedienten CDs oder kleinen Rädern, aus Holz mit Gummiauflage für bessere Traktion.

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Auch ein Dreirad war am Start, bei dem die zwei Räder auf der einen Seite in einer Führungsschiene liefen und das andere für Vortrieb sorgte. Dieses Modell war eines der schnellsten, ebenso wie der vierrädrige Renner von Joost Seliger und Roland Herwig vom Hainberg-Gymnasium. Andere, weniger solide konstruierten Fahrzeuge machten schon nach einigen Zentimetern schlapp.

Zwei Kategorien

Angetreten waren die Teams in zwei unterschiedlich schwierigen Kategorien jeweils im K.O.-System. In der Kategorie 1, in der eine einfache Zehn-Meter-Fahrt zu absolvieren war,  siegten Hannah Menke und Mathilde Witt vom Otto-Hahn-Gymnasium.

Auf Platz zwei landeten Nicolas Winterstein, Theo Christou und Vincent Schnurr vom Theodor-Heuss-Gymnasium, Platz 3 belegten Joris Brühmann und Jan Heinrich von der Carl-Friedrich-Gauß Schule in Groß Schneen.

In der anspruchsvolleren Kategorie 2 mit einem Richtungswechsel und einer Tunneldurchfahrt trugen Ceylan Maxime Babaei und Hani Al-Habib, ebenfalls von der Gauß-Schule, den Sieg davon. Darüber hinaus wurden in der Kategorie 2 Finn-Luca Bär, Jonas Eichenberg, Helin Geza, Arya Babaei und Hannah Gerull prämiert. Sie erhielten Urkunden und Kinogutscheine.

Lust auf Technik entfachen

Sechs Schulen nahmen am Solarmobil-Wettbewerb mit: neben OHG, THG und Hainberg-Gymnasium auch die Voigtschule, die Gauß-Schule Groß Schneen und der Gastgeber Geschwister-Scholl-Gesamtschule. Organisiert wird der Konstruktionswettbewerb von Frank Richardt, Fachbereichesleiter an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule.

Mit dem Solar-Cup, sagt  Anna Noack, Bildungsreferentin der Stiftung Niedersachsen-Metall, sollen „junge Menschen naturwissenschaftlich-technische Phänomene und Zusammenhänge selbst entdecken. Das erweckt diese leider oft theorielastigen Fächer zum Leben.“

Die Stiftung unterstützt den Wettbewerb, um bei jungen Menschen Lust auf Technik zu entfachen und sie auf Berufe in der Metall- und Elektroindustrie aufmerksam zu machen.

Göttinger Solar-Cup soll bei jungen Menschen Lust auf Technik wecken. © Hinzmann