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Göttingen 10 besondere Weihnachtsmärkte für Göttinger Studierende
Die Region Göttingen 10 besondere Weihnachtsmärkte für Göttinger Studierende
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10:40 27.11.2019
Ein Höhepunkt in Goslar: Der Weihnachtswald. Quelle: Stefan Schiefer
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Göttingen

Winter is coming – kein Grund für Frust, weil Marzipanpunsch, Glühwein und Feuerzangenbowle uns von innen wärmen. Wir haben zehn besondere Erlebnisse herausgesucht, die auf Weihnachtsmärkten in der Nähe auf Dich warten. Alle Märkte erreichst Du mit dem Semesterticket – in weniger als zwei Stunden.

1. In Goslar unter Tage gehen

Der Goslarer Weihnachtsmarkt schlängelt sich quer durch ein Weltkulturerbe: die Innenstadt. Ein Höhepunkt ist hier der Weihnachtswald: Riesige Tannenbäume bilden den Wald, in dem es nach Holz und Punsch duftet. Kleine Buden verstecken sich zwischen den Bäumen. Außerdem lockt ein weiteres Weltkulturerbe: Das Museumsbergwerk Rammelsberg veranstaltet am 14. und 15. Dezember einen eigenen Weihnachtsmarktunter der Erde.

27. November bis 30. Dezember, Zugfahrt ab Göttingen (jeweils bis zum Zielbahnhof) 70 Minuten (Umstieg ggf. in Kreiensen). Zum Rammelsberg kommst Du in zehn Minuten mit dem Bus, der kostet allerdings extra.

Die Göttinger Zehn

In unserer Serie „Göttinger Zehn“ grübeln unsere zwei Volontäre jeden Monat über das Studentendasein mit all seinen Möglichkeiten: Was ist wichtig für ein erfolgreiches Studium? Welche Ziele kann man mit dem Semesterticket erkunden? Was kann man in Göttingen sehen, schmecken und riechen? An dieser Stelle findest Du jeden Monat aufs Neue die zehn besten Tipps, um alle Hindernisse gekonnt zu umschiffen und das Beste aus Deinem Studentenleben herauszuholen!

In der ersten Folge ging es um einen erfolgreichen Start ins Semester. In der zweiten bekommst Du einen Überblick, welche Weihnachtsmärkte gut mit dem Semesterticket zu erreichen sind – und wo sich der Besuch für Studenten lohnt. Hierfür kannst Du die Interaktive Karte im Blick behalten, in der über 500 Bahnhöfe eingetragen sind, die Du mit dem Semesterticket erreichen kannst.

2. In Bad Harzburg zwischen den Baumkronen wandeln

Der Kurort im Harz lädt zum „Wintertreff“ ein. Der Markt zieht sich quer durch die Stadt und führt auf diese Weise ganz von allein zu einem besonderen Angebot: Am 13. und 14. Dezember findet die „Wipfelweihnacht“ auf dem Baumwipfelpfad statt. Der Pfad ist ein langer Steg, der 22 Meter hoch zwischen den Baumkronen entlangführt. Für sechs Euro Eintrittsgeld kann der Markt in luftiger Höhe bestaunt werden.

22. November bis 5. Januar, Zugfahrt 80 Minuten (Umstieg ggf. in Kreiensen).

3. In Hannover Glögi trinken

Der Weihnachtsmarkt in Hannover besteht eigentlich aus vielen Weihnachtsmärkten: Der traditionelle Markt befindet sich in der Altstadt rund um die Marktkirche. Das finnische Weihnachtsdorf bietet Kunsthandwerk und Süßigkeiten, Rentierfelle und Flammlachs. Hier kannst Du Glögi (ein finnischer Glühwein) trinken. Das mittelalterliche „historische Dorf” befindet sich am Leineufer. Gaukler und Zauberer sorgen für Showeinlagen und Fackeln für Beleuchtung. Direkt daneben steht der Wunschbrunnenwald, in dem angeblich Wünsche in Erfüllung gehen können.

26. November bis 22. Dezember, Zugfahrt 75 Minuten

Flammlachs gehört im finnischen Weihnachtsdorf zu den Klassikern. Quelle: HAZ

4. In Hameln dem Rattenfänger folgen

Der Rattenfänger machte die Stadt Hameln berühmt. Die Geschichte wird zur Zeit des Weihnachtsmarktes täglich im Museum als Theaterstück aufgeführt – für zwei Euro Eintritt gibt es jeden Tag außer montags ab 11.30 Uhr stündlich Vorführungen. Bei einer Adventsschifffahrt kannst Du Weihnachtsmarkt auf der Weser feiern. Fans von verkleideten Schaustellern können die „Mystische Nacht” am 30. November besuchen.

27. November bis 23. Dezember und 27. bis 30. Dezember, Zugfahrt 80 Minuten

Der Weihnachtsmarkt ist vor dem Hochzeitshaus in Hameln aufgebaut. Quelle: R

5. In Celle körperlich verausgaben

Es lohnt sich eine Zugfahrt nach Celle, um dort den Winterzauber am Fuße des Celler Schlosses aufzuspüren. Neben einer herrschaftlichen Atmosphäre bietet Celle Dir die Möglichkeit zur körperlichen Verausgabung: Auf einer großen Eisbahn kannst Du Schlittschuh fahren, oder Du probierst dich mit deinen Freunden im Eisstockschießen.

28. November bis 29. Dezember, Zugfahrt 120 Minuten

6. In Kassel in Grimms Märchen eintauchen

Der Kasseler „Märchenweihnachtsmarkt” heißt so, da die Gebrüder Grimm 30 Jahre lang in Kassel lebten. In der ganzen Stadt zeigen Bücher mit lebensgroßen Illustrationen die Grimmschen Märchen. Jeden Donnerstag um 18 Uhr kannst Du Dich für elf Euro durch „Kassel im Lichterglanz” führen lassen und mehr über die Stadtgeschichte erfahren. Die 70 Meter lange Eisrutsche ist ein weiterer Kassenschlager in Kassel.

25. November bis 30. Dezember, Zugfahrt 55 Minuten

7. In Hann. Münden Weihnachten mit Coca Cola feiern

Der Altstadtweihnachtsmarkt wird am 29. November mit der Showeinlage eines Eisbildhauers eröffnet. Am 10. Dezember rollen die Coca-Cola-Trucks in Hann. Münden ein. Am 6. Dezember kannst Du bei der Nikolausparty abtanzen, bei der Mündener DJs auflegen. Falls Du aus der Region kommst, kannst Du am 21. Dezember alte Freunde bei der „Homecoming Party” im Mehrgenerationenhaus treffen.

29. November bis 23. Dezember und 27. bis 29. Dezember, Zugfahrt 35 Minuten

Am 10. Dezember kommen Coca-Cola-Weihnachtstrucks nach Hann. Münden. Quelle: r

8. In Hildesheim weihnachtliche Details genießen

Falls Du ein Fan von Laternen bist, die Nikolausmützen tragen, wird Dir der Hildesheimer Markt gefallen. Tausende Lichter schmücken die Stadt. Im Programm stehen Kirchenmusik und Stadtführungen, die freitags bis sonntags immer um 14 Uhr „Hildesheim zum Kennenlernen” anbieten.

25. November bis 29. Dezember, Zugfahrt 75 Minuten (Umstieg in Nordstemmen)

9. In Braunschweig das Wintertheater besuchen

Braunschweig bietet Kultur im Überfluss. Im Dom werden vom 14. bis zum 22. Dezember in der „Weihnachtskulturwoche” Trompeten tröten und Orgeln erklingen. Außerdem wird ein Zelt aufgebaut, in dem das „Wintertheater” wechselnde Stücke bietet, zum Beispiel „Die Braunschweiger Weihnachtsgeschichte”. Der Eintritt ist allerdings etwas teurer: Karten kosten mindestens 28 Euro.

27. November bis 29. Dezember, Zugfahrt 100 Minuten (Umstiege in Kreiensen und Seesen)

Die Geschichte des Weihnachtsmarktes in Braunschweig reicht zurück bis in das Jahr 1505. Quelle: Braunschweig Stadtmarketing GmbH

10. In Göttingen das Rahmenprogramm im Blick behalten

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Göttingen bietet neben dem großen Weihnachtsmarkt ein umfangreiches Rahmenprogramm. Täglich gibt es hier Neues zu entdecken, zum Beispiel den Auftritt von „Schottenrock“ am 14. Dezember. Tanzeinlagen bietet Dir am 4. Dezember die Folklore-Tanzgruppe des ASC Göttingen.

25. November bis 29. Dezember

Von Anja Semonjek und Tammo Kohlwes

Johannes Schwartz, Autor und Experte für in der NS-Zeit entzogene Kulturgüter, hält am Sonntag, 1. Dezember, um 15 Uhr einen Vortrag unter dem Titel „Unter Verdacht. NS-Provenienzforschung im städtischen Museum Göttingen.“

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