Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Göttinger demonstrieren gegen Atombombenflugzeuge
Die Region Göttingen Göttinger demonstrieren gegen Atombombenflugzeuge
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:03 29.04.2020
Mitglieder Göttinger Friedens- und Anti-Atom-Initiativen haben am Mittwoch in der Universitätsstadt gegen den von der Bundeswehr angekündigten Kauf von neuen Flugzeugen, die Atombomben transportieren können, demonstriert. Quelle: Heller
Anzeige
Göttingen

Mitglieder Göttinger Friedens- und Anti-Atom-Initiativen haben am Mittwoch am Göttinger Gänseliesel gegen den von der Bundeswehr angekündigten Kauf von neuen Flugzeugen, die Atombomben transportieren können, demonstriert. An der Kundgebung auf dem Marktplatz beteiligten sich rund 25 Personen. Sie stellten dabei auch einen „Göttinger Appell“ an alle Bundestagsabgeordneten vor, der sich für die Auflösung der Atombombenlager auf deutschem Boden einsetzt. Zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs zählen die Göttinger Ruhestandspastoren Ludger Gaillard, Ulrich Kusche und Wolfgang Petrak.

Redner erinnerten daran, dass der Bundestag bereits vor zehn Jahren die Regierung aufgefordert hatte, für die Auflösung der US-amerikanischen Atombombenlager in der Bundesrepublik zu sorgen. Quelle: Heller

Anzeige

Redner erinnerten daran, dass der Bundestag bereits vor zehn Jahren die Regierung aufgefordert hatte, für die Auflösung der US-amerikanischen Atombombenlager in der Bundesrepublik zu sorgen. Auch die CDU-Fraktion habe die Entschließung damals mitgetragen. Statt diese umzusetzen, habe Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) den USA kürzlich den Vorschlag für den Ankauf von 45 Flugzeugen in den Bundestag eingebracht, die für den Transport und Abwurf von Atombomben ausgerüstet seien.

„Göttinger Appell“ an alle Bundestagsabgeordneten vor, der sich für die Auflösung der Atombombenlager auf deutschem Boden einsetzt. Quelle: Heller

Um die Protestaktion unter den geltenden Ausgangsbeschränkungen zu ermöglichen, hatten die Organisatoren die Zahl der Teilnehmer vorab begrenzt. Die Demonstranten stellten sich bei der Kundgebung in größerem Abstand voneinander auf. Die Protestierenden trugen auch Schutzmasken.

Von epd

Anzeige