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Göttingen Göttinger können sich für Online-Bürgerdialoge anmelden
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Göttinger können sich für Online-Bürgerdialoge anmelden

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14:00 22.08.2020
Vor der Pandemie: Diskusssion zwischen Dessau und Roßlau in der Reihe Deutschland im Gespräch. Quelle: R
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Göttingen

Die DialogveranstaltungDeutschland im Gespräch: Wie wollen wir miteinanderleben?“ wird online weitergeführt – und auch Göttingen und seine Partnerstadt Wittenberg sind dabei.

Zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit hatte eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission Bürgerwochenenden geplant. 30 Jahre Deutsche Einheit: Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Diese Fragen sollten dabei eine tragende Rolle spielen. Bürgerinnen und Bürger aus deutsch-deutschen Partnerstädten sollten darüber diskutieren.

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Wegen der Corona-Pandemie konnten viele dieser Dialoge nicht stattfinden. Auch das Bürgerwochenende in der Göttinger Partnerstadt Lutherstadt Wittenberg, ursprünglich für den 3. bis 5. April geplant, war davon betroffen. Nun werden die Dialoge online weitergeführt. Göttinger und Göttingerinnen können sich dafür anmelden.

Sechs Online-Termine

Insgesamt sechs Termine sind im August und September geplant. Die Anmeldung ist ab sofort möglich unter www.deutschland-im-gespräch.de. Jede Diskussionsveranstaltung wird unter einer bestimmten Fragestellung stehen, die die Kommission während ihrer Arbeit im Jubiläumsjahr als besonders relevant identifiziert hat. 30 Jahre nach der staatlichen Einigung Deutschlands stelle sich etwa die Frage, wie der Tag der Deutschen Einheit zukünftig gestaltet werden soll, ob es eigene ost- und westdeutsche Mentalitäten gibt oder welchen Beitrag das Ehrenamt im fortdauernden Einheitsprozess leisten kann, so heißt es in einer Mittelung der Kommission.

Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“

Die Bundesregierung möchte die 30. Jahrestage der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit als für ganz Deutschland einende Jubiläen begehen. Zu diesem Zweck wurde die Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ unter Vorsitz von Matthias Platzeck eingesetzt und im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat eine Geschäftsstelle der Kommission eingerichtet.

Die Kommission reflektiere den bisherigen Transformations- und Vereinigungsprozess, um daraus Erkenntnisse für die weitere Ausgestaltung der Deutschen Einheit zu ziehen, heißt es auf ihrer Homepage. Und sie habe sich auf wichtige Meilensteine des Jubiläumsjahres „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ verständigt. Mehr unter: https://deutschland-ist-eins-vieles.de/meilensteine/

Zu den Online-Diskussionen lädt die Kommission noch einmal die Teilnehmer der sechs zwischen November 2019 und März 2020 durchgeführten Präsenzveranstaltungen ein. Außerdem können sich Interessierte aus jenen Städten anmelden, deren ursprünglich geplante Dialogveranstaltung ab März abgesagt werden musste. Die maximale Zahl der Teilnehmer ist pro Termin auf 60 begrenzt. Auch Mitglieder der Kommission werden sich an den Gesprächen beteiligen.

Themen und Termine

Die Themen der Online-Dialoge und Termine im einzelnen:

· Die Einheit als zivile Aufgabe: Welchen Beitrag kann das Ehrenamt leisten?

Montag, 24. August, 19 Uhr

· Tag der Deutschen Einheit: Unser Feiertag oder nur ein freier Tag?

Dienstag, 25. August, 19 Uhr

· „Typisch Ossi, typisch Wessi“ – welche Rolle spielen alte Klischees und Mentalitäten nach 30 Jahren Deutscher Einheit?

Mittwoch, 26. August, 19 Uhr

· Wirtschaft und Wohlfahrtsstaat in Deutschland: Gewappnet für aktuelle und kommende Herausforderungen?

Montag, 31. August, 19 Uhr

· Gerecht verteilt? Rollenbilder und Einfluss in Deutschland nach 30 Jahren Einheit

Dienstag, 1. September, 19 Uhr

· 30 Jahre Deutsche Einheit: Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?

Mittwoch, 2. September, 19 Uhr

Unter anderem aus den folgenden deutsch-deutschen Städtepartnerschaften können sich Bürgerinnen und Bürger anmelden: WittenbergGöttingenBretten; DessauLudwigshafen; GreifswaldOsnabrück; Schmalkalden – Recklinghausen; Frankfurt (Oder)Heilbronn; TorgauSindelfingen; RostockBremen; NeubrandenburgFlensburg.

Von Christiane Böhm